Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, wie man Balkonkraftwerke in Mehrfamilienhäusern sinnvoll umsetzen kann - nicht nur technisch, sondern auch unter dem Aspekt von Förderungen und Wirtschaftlichkeit für die Bewohner.
Ich lese immer wieder von verschiedenen Förderprogrammen auf Bundes- und Länderebene, bin aber unsicher, welche davon aktuell noch laufen und speziell für Mietshäuser relevant sind. Gibt es da Unterschiede zwischen Eigenheim und Mehrfamilienhaus? Und wie ist das mit Stromspeichern - werden die bei Balkonkraftwerken überhaupt gefördert, oder ist das wirtschaftlich noch nicht sinnvoll?
Mich interessiert besonders der praktische Austausch mit Dienstleistern, die solche Lösungen in Häusern umsetzen. Habt ihr Erfahrungen gemacht, welche Förderungen die Kalkulation tatsächlich verbessern? Ich möchte gerne ein realistisches Bild bekommen, bevor ich mit meinem Hausverwalter darüber spreche.
Freue mich auf eure Tipps!
Hallo Klaus B.,
bei Balkonkraftwerken mit Speicher muss man ehrlich sagen: Die Förderung ist da noch ziemlich dünn. Die KfW hatte mal was, aber für Mehrfamilienhäuser ist es kompliziert. Auf Länderebene gibt's unterschiedliche Programme, aber viele laufen aus oder sind sehr restriktiv bei Miethäusern.
Was ich aus meinen Recherchen mitgenommen habe: Ein Speicher rechnet sich bei einem Balkonkraftwerk wirtschaftlich kaum, weil die Anlage ja relativ klein ist. Der Eigenverbrauch ist auch ohne Speicher schon ganz ordentlich, wenn man die Geräte geschickt nutzt.
Mein Rat: Sprich mit deinem Hausverwalter erstmal ohne Speicher-Gedanken. Schau dir die aktuellen Förderdatenbanken an (KfW-Website, dena) - Stand August könnte schon wieder was geändert haben. Und vielleicht hilft dir auch der direkte Austausch mit einem lokalen Installatör, der kennt die regionalen Programme besser.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!