Hallo zusammen,
ich plane gerade eine 10er-Anlage mit anschließender Wallbox für mein E-Auto und bin bei der Kostenkalkulation hängen geblieben. Meine Frage ist ehrlich gemeint: Wie viel darf ich als Hausbesitzer selbst machen?
Ich bin IT-Projektmanager und kein Handwerker – aber ich kann mit Plänen umgehen und habe schon einige DIY-Projekte geschafft. Die Module selbst auf dem Dach montieren (mechanische Befestigung, Abstände etc.) – ist das rechtlich okay, oder brauch ich dafür zwingend einen Fachbetrieb?
Mir geht es nicht ums Verkabeln oder die Wechselrichter-Inbetriebnahme – das sollen Profis machen. Aber wenn ich die Konstruktion selbst zusammenbaue und die Module befestige, spart das erhebliche Kosten. Gibt es da klare gesetzliche Grenzen in Deutschland? Und welche Versicherungs- oder Garantie-Probleme könnten entstehen?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Bei mir war's ähnlich – wollte auch sparen. Habe die Module selbst montiert und nur die Elektrik vom Fachmann machen lassen. Hat gut geklappt, die Garantie der Module war dadurch nicht betroffen. Wichtig: Dokumentiere alles mit Fotos, halte dich an die Herstellervorgaben und mach vorher eine Dachstatik. Dein Versicherer sollte vorher informiert sein, sonst gibt's später Probleme.
Gute Frage, aber hier muss ich klare Grenzen setzen. Die mechanische Montage der Module und Gestelle ist tatsächlich Hausbesitzer-Sache. ABER: die Erdung, die Blitzableiter-Integration und alle stromführenden Teile fallen unter das Elektroinstallations-Gesetz. Sprich – sobald es elektrisch wird, brauchst du einen zertifizierten Elektriker. Das ist nicht verhandelbar.
Ein seriöser Fachbetrieb wird die mechanische Arbeit, die du selbst machst, akzeptieren und dann seine elektrischen Arbeiten drauf aufbauen. Das spart dir trotzdem einiges. Lass die Statik und Dachbelastung aber vorher prüfen – das ist nicht optional, sondern versicherungsrelevant.