Seite wählen

Wartungskosten vs. ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wartungskosten vs. Ertrag - wie rechnet ihr das bei älteren Anlagen?

2 Beiträge
2 Benutzer
4 Reactions
56 Ansichten
Wolfgang-Bauer
Beiträge: 1
Themenstarter
(@wolfgang-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#5]

Hallo zusammen,

meine PV-Anlage läuft jetzt seit 12 Jahren und ich merke, dass die Wartungskosten langsam steigen. Letzten Herbst musste ich zwei Module tauschen wegen Mikrorissen, im Winter dann den Wechselrichter. Macht zusammen schon knapp 800€.

Jetzt im Frühjahr schaue ich mir die Winterbilanz an und frage mich: Ab wann lohnt sich das nicht mehr? Die Anlage hat 6,8 kWp und hat diesen Winter deutlich weniger gebracht als in den ersten Jahren - war aber auch ein besonders trüber Winter.

Wie macht ihr das? Rechnet ihr die Wartungskosten gegen den aktuellen Ertrag oder schaut ihr eher auf die Restlaufzeit bis zum Ende der EEG-Vergütung? Bei mir sind das noch 8 Jahre.

Besonders interessiert mich: Habt ihr eine Art "Schmerzgrenze" für Reparaturkosten pro Jahr? Also ab welchem Betrag ihr sagt: Jetzt investiere ich lieber in eine neue Anlage?

Danke für eure Erfahrungen!
Wolfgang


Schlagwörter für Thema
1 Antwort
Felix_1997
Beiträge: 7
(@felix_1997)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Wolfgang,

als Neuling in der Materie kann ich dir zwar keine Erfahrungswerte aus erster Hand geben, aber ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Wirtschaftlichkeit für meine erste Anlage.

Was ich bei meinen Recherchen gelernt habe: 800€ in 12 Jahren sind eigentlich noch ok, das sind etwa 65€ pro Jahr. Bei deiner Anlagengröße sollte das noch gut verkraftbar sein, besonders wenn du noch 8 Jahre EEG-Vergütung bekommst.

Eine Faustregel die ich öfter gelesen hab: Solange die jährlichen Wartungskosten unter 1-2% der ursprünglichen Anlagenkosten bleiben, ist es noch wirtschaftlich. Bei einer 6,8kWp Anlage wären das je nach Baujahr etwa 100-200€ pro Jahr als Obergrenze.

Aber ehrlich gesagt würde mich auch interessieren was die "alten Hasen" hier dazu sagen. Gerade die Frage nach der Schmerzgrenze finde ich spannend - das ist ja auch relevant für meine Planung bezüglich Reserven einkalkulieren.

Vielleicht kann sich ja noch jemand mit mehr Praxiserfahrung einmischen?

Gruß Felix


Antwort
Teilen: