Hallo zusammen,
ich bin seit letztem Jahr Vermieter eines kleinen Mehrfamilienhauses (4 Einheiten) und habe im Herbst 2025 eine Mieterstrom-Anlage installiert lassen. Läuft eigentlich ganz gut, die Mieter sind zufrieden und der Sommer macht das ganze natürlich nochmal attraktiver weil die Erträge gerade richtig hoch sind.
Jetzt hat mich aber ein Gedanke nicht mehr losgelassen, den mir ein Bekannter neulich beim Grillen aufgebracht hat: Was passiert eigentlich wenn der Wechselrichter mitten im Sommer ausfällt? Die Mieter haben ja Mieterstromverträge mit mir, d.h. ich bin quasi ihr Stromlieferant. Wenn die Anlage ausfällt müssen die ja automatisch teurer beim örtlichen Grundversorger kaufen oder wie läuft das genau ab?
Muss ich als Vermieter dann für die Mehrkosten aufkommen die den Mietern entstehen? Also wenn z.B. ein Mieter statt 28ct/kWh plötzlich 38ct/kWh zahlt weil er auf den Grundversorger angewiesen ist, bin ich dann in der Pflicht den Differenzbetrag zu ersetzen?
Ich hab im Mieterstromgesetz und im EnWG mal quergelesen aber ich blick da nicht wirklich durch. Hat jemand von euch sowas schon erlebt oder kennt die rechtliche Lage dazu? Gibt es irgendwelche Versicherungen die soweit gehen oder ist das über die normale Gebäudehaftpflicht abgedeckt?
Wäre super wenn jemand helfen könnte, will das vor dem Urlaub noch klären.