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Jetzt im Mai mit der Planung anfangen - was muss ich beachten?

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ThomasK4217
Beiträge: 5
Themenstarter
(@thomask4217)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#16]

Hallo zusammen,

ich möchte endlich eine PV-Anlage auf mein Einfamilienhaus installieren lassen. Da jetzt das schöne Wetter kommt und die Handwerker wieder mehr Zeit haben, dachte ich mir, dass der Mai ein guter Zeitpunkt ist, um anzufangen.

Mein Dach ist nach Süden ausgerichtet, etwa 35° Neigung, keine Verschattung. Stromverbrauch liegt bei ca. 4.500 kWh pro Jahr. Was mich aber nach dem letzten Winter besonders beschäftigt: Die Stromrechnung war brutal hoch, weil wir viel heizen mussten und kaum Sonnenstunden hatten.

Deshalb meine Fragen:
1. Worauf sollte ich bei der Planung besonders achten, damit ich auch im Winter genug Strom erzeuge?
2. Wie groß sollte die Anlage werden? Hab gelesen, dass man eher überdimensionieren soll?
3. Gibt es bestimmte Dinge, die man nur im Frühjahr/Sommer installieren kann oder macht die Jahreszeit keinen Unterschied?
4. Sollte ich direkt einen Speicher mit einplanen?

Freue mich über eure Erfahrungen! Bin totaler Neuling und etwas überwältigt von all den Möglichkeiten.

Gruß
Thomas


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3 Antworten
Andreas92
Beiträge: 8
(@andreas92)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Thomas, lass dich nicht verrückt machen! Erstmal: überdimensionieren ist nicht immer sinnvoll. Kommt auf dein Dach und Budget an. Mein Tipp: Hol dir 3-4 Angebote von verschiedenen Installateuren*. Die schauen sich dein Dach an und rechnen dir vor, was optimal ist. Meist sind 6-8 kWp völlig ausreichend für deinen Verbrauch. Speicher kannst später immer noch nachrüsten - muss nicht gleich mit. Erstmal schauen wie sich die Anlage ohne Speicher verhält. Und keine Panik wegen Winter - moderne Module funktionieren auch bei diffusem Licht ganz gut. Wird nie so viel wie im Sommer, aber komplett dunkel ist es auch nicht.


Antwort
Lisa_92
Beiträge: 5
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Thomas!

Super, dass du dich für PV entschieden hast! Mai ist tatsächlich ein guter Zeitpunkt - die meisten Installateure haben nach der Winterpause wieder mehr Kapazitäten frei.

Zu deinen Fragen: Bei 4.500 kWh Verbrauch würde ich mindestens 8-10 kWp empfehlen, eher mehr. Im Winter produzierst du nur etwa 15-20% deines Jahresertrags, deshalb ist eine größere Anlage sinnvoll. Dann hast du wenigstens in den Wintermonaten noch einigermaßen brauchbare Erträge.

Speicher ist Geschmackssache - rechnet sich oft noch nicht, aber für mehr Unabhängigkeit ist er schon praktisch. Würde erstmal ohne anfangen und später nachrüsten.

Die Jahreszeit macht für die Installation keinen großen Unterschied, außer dass bei Frost und Schnee niemand aufs Dach will 😉


Antwort
Marcus89
Beiträge: 6
(@marcus89)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Muss Lisa widersprechen beim Speicher. Nach dem harten Winter den wir hatten lohnt sich ein Speicher definitiv! Ich hab hier schon mal geschrieben wie schlecht meine Winterbilanz ohne Speicher war.

Bei deinem Verbrauch würde ich 10-12 kWp + 10 kWh Speicher empfehlen. Kostet zwar mehr, aber du bist deutlich unabhängiger. Gerade in den dunklen Monaten kannst du dann wenigstens den Strom vom Tag am Abend nutzen.

Und ja, jetzt planen ist perfekt. Die meisten haben 2-3 Monate Vorlauf, dann ist die Anlage im Sommer fertig und du kannst die sonnige Zeit voll nutzen.


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