Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu planen – 10 kWp für unser Einfamilienhaus. Bei den Gesprächen mit den Installateuren fällt immer wieder das Thema Wartung und Support nach der Inbetriebnahme. Die einen bieten Jahresverträge an, andere sagen, dass man das alles selbst im Blick behalten kann.
Mich interessiert praktisch: Wie bindet ihr euch langfristig an einen Dienstleister, wenn ja zu welchen Konditionen? Und vor allem – kann ich als technisch versierter Mensch realistische Eigenkontrollen machen, oder bin ich schnell überfordert?
Ich bin beruflich im IT-Umfeld unterwegs und hab Spaß an der Optimierung von Systemen, aber bei PV bin ich noch völlig grün hinter den Ohren. Wie habt ihr das gelöst? Danke für ehrliche Erfahrungen!
Nach 8 Jahren würde ich dir raten: Das erste Jahr unbeding Wartungsvertrag machen – da greift noch Gewährleistung und du lernst die Anlage kennen. Ab Jahr 2 dann kommt drauf an, wie viel Zeit und Lust du selbst reinvestieren willst. Bei mir läufts seit Jahren ohne großen Service. Spar ich auch ordentlich. Einzige Kritik: Viele Installateure wollen dich zu teuren Jahrespaketen überreden, obwohl spot-checks ausreichen würden. Lass dich davon nicht kirre machen.
Guter Punkt. Ich hab meine 12 kWp jetzt 3 Jahre, und ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich im ersten Jahr einen Wartungsvertrag mit meinem Installateur abgeschlossen habe. Da war noch Gewährleistung relevant und ich wollte keinen Fehler machen. Nach dem dritten Jahr laufen wir jetzt ohne Vertrag – mach selbst monatliche Checks übers Monitoring, reinige die Module 2x im Jahr und der Installateur kommt alle 24 Monate für ne richtige Kontrolle vorbei. Kostet dann knapp 200 Euro pro Termin. Für mich ist das das beste Mittelding. Mehr Details hab ich auch früher hier aufgeschrieben: Wartung und Support nach Installation: Lokal vs. deutschlandweit tätige Firmen?