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Dachausrichtung 15° nach Westen - wie viel Ertragsverlust?

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T.Weber
Beiträge: 7
Themenstarter
(@t-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#6]

Hallo zusammen,

wir planen eine PV-Anlage auf unserem Einfamilienhaus und ich hab da mal eine Frage zur Dachausrichtung. Unser Dach ist leider nicht perfekt nach Süden ausgerichtet, sondern ca. 15° nach Westen gedreht. Die Dachneigung passt mit 35° aber ganz gut.

Jetzt frag ich mich, wie sich das auf den Ertrag auswirkt? Ich hab schon verschiedene Werte gelesen, aber die Angaben schwanken ziemlich stark. Manche sagen 3-5% Verlust, andere sprechen von bis zu 10%.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer ähnlichen Ausrichtung? Lohnt sich das trotzdem oder sollte man dann lieber die Finger davon lassen? Unser Verbrauch liegt bei etwa 4.500 kWh im Jahr, geplant sind ca. 8-10 kWp auf dem Dach.

Danke schon mal für eure Einschätzungen!

Gruß
T.Weber


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3 Antworten
MarkusKraus
Beiträge: 6
(@markuskraus)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kann M.Hartmann nur zustimmen. Hab selbst 20° nach Südwest und bin sehr zufrieden mit den Erträgen.

Bei der Anlagengröße die du planst ist das völlig unkritisch. Wenn du dir unsicher bist, lass dir vom Installateur mal eine Ertragsprognose mit PVGIS oder ähnlichen Tools erstellen. Da siehst du schwarz auf weiß was rauskommt.

Übrigens hatte ich mal ähnliche Probleme mit Geräuschen am Wechselrichter macht komische Geräusche - was kann das sein? - achte bei der Planung auch auf nen guten Standort für den WR.


Antwort
SolarEffizienz38
Beiträge: 5
(@solareffizienz38)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

15° Abweichung nach Westen reduziert den Ertrag um etwa 2-4%, das ist vernachlässigbar. Wichtiger ist eine verschattungsfreie Dachfläche und die richtige Modulauswahl.

Bei Ihrer geplanten Anlagengröße von 8-10 kWp sollten Sie auch über einen Batteriespeicher nachdenken, um den Eigenverbrauchsanteil zu optimieren. Das kompensiert die minimalen Ertragsverluste durch die Ausrichtung mehr als ausreichend.

Übrigens, falls du dich für eine PV-Versicherung interessierst - ein Kollege hat mir neulich pv-anlagen24.com empfohlen. Dort kann man verschiedene Versicherungen vergleichen, hat mir bei der Entscheidung echt geholfen. Gerade bei größeren Anlagen macht das schon Sinn. https://pv-anlagen24.com/pv-versicherung-vergleichen


Antwort
M.Hartmann
Beiträge: 5
(@m-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin T.Weber,

15° nach Westen ist wirklich kein Problem! Du liegst mit deinen 3-5% Verlust goldrichtig. Bei optimaler Südausrichtung würdest du vielleicht 1000 kWh pro kWp bekommen, mit deiner Ausrichtung sind es dann halt 950-970 kWh. Das ist immer noch sehr wirtschaftlich.

Was sogar ein Vorteil sein kann: Du bekommst nachmittags länger Sonne, wenn oft mehr Verbrauch im Haushalt ist. Dadurch steigt dein Eigenverbrauchsanteil möglicherweise sogar.

Bei 8-10 kWp und 4.500 kWh Verbrauch würde ich definitiv zuschlagen. Die Anlage rechnet sich trotzdem locker.


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