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Modulanordnung bei L-förmigem Dach - wie am besten planen?

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Stefan-Mueller
Beiträge: 4
Themenstarter
(@stefan-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#11]

Hallo zusammen,

ich stehe vor der Planung meiner ersten PV-Anlage und habe eine etwas knifflige Dachsituation. Unser Haus hat ein L-förmiges Dach mit zwei verschiedenen Ausrichtungen: ein Teil zeigt nach Süden (ca. 35° Neigung), der andere nach Südwest (ca. 30° Neigung).

Der südliche Teil ist etwa 45 qm groß und komplett verschattungsfrei. Der südwestliche Teil hat etwa 35 qm, aber dort steht ein hoher Baum vom Nachbarn, der am späten Nachmittab ab etwa 16 Uhr Schatten wirft.

Meine Fragen:
1. Sollte ich beide Dachflächen nutzen oder nur die südliche?
2. Falls beide: brauche ich dann zwei separate Wechselrichter wegen der unterschiedlichen Ausrichtungen?
3. Wie gehe ich mit der Teilverschattung um - Optimierer?
4. Welche Modulanordnung würdet ihr empfehlen?

Unser jährlicher Stromverbrauch liegt bei etwa 4.500 kWh. Ein Speicher ist geplant.

Bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße
Stefan


3 Antworten
T.Weber96
Beiträge: 6
(@t-weber96)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Stefan,

ich würde erstmal eine professionelle Verschattungsanalyse machen lassen. Der Baum könnte mehr Einfluss haben als du denkst, je nach Jahreszeit und Sonnenstand.

Zu den Wechselrichtern: moderne Geräte haben oft mehrere MPP-Tracker, da brauchst du nicht zwingend zwei separate. Aber lass das vom Fachmann berechnen.

Bei der Modulanordnung solltest du auch überlegen: lieber weniger Module auf der verschatteten Seite und dafür hochwertigere auf der Südseite? Manchmal ist weniger mehr.

80 qm Dachfläche klingt gut für deine 4.500 kWh Verbrauch.


Antwort
Werner78
Beiträge: 6
(@werner78)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moin Stefan!

Bei sowas würd ich definitiv beide Dachseiten nehmen. Südwest ist doch noch super, und mit Optimierern kriegst du auch die Verschattung in Griff.

Hab bei mir ähnliche Situation gehabt - war auch am überlegen wieviel kWp sinnvoll sind. Bei deinem Verbrauch würd ich sagen: pack so viel drauf wie geht, mit Speicher machst du nix falsch.

Ein Tipp noch: lass dir die Erträge für verschiedene Szenarien durchrechnen - nur Süd vs. beide Seiten. Dann siehst du schwarz auf weiß was sich lohnt.


Antwort
SmartInverter42
Beiträge: 7
(@smartinverter42)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Stefan,

bei L-förmigen Dächern ist das immer 'ne interessante Planung. Grundsätzlich würde ich beide Flächen nutzen - die Südwest-Ausrichtung ist noch völlig okay und 30° Neigung passt auch.

Wegen der unterschiedlichen Ausrichtungen: du könntest theoretisch einen String-Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern nehmen, dann sparst du dir separate Geräte. Fronius oder SMA haben da gute Lösungen.

Für die Teilverschattung würde ich definitiv Leistungsoptimierer empfehlen - SolarEdge oder Tigo sind bewährt. Damit holt jedes Modul das Maximum raus, auch wenn der Baum Schatten wirft.

Bei 4.500 kWh Verbrauch würde ich etwa 6-8 kWp anpeilen. Auf 80 qm Gesamt-Dachfläche sollte das gut machbar sein. Ich hatte übrigens schonmal über Ost-West Ausrichtungen geschrieben - ähnliche Überlegungen.

Lass dir aufjedenfall mehrere Angebote machen und die Verschattungsanalyse genau durchrechnen!

Übrigens, falls du noch keine Versicherung für deine geplante Anlage hast - ein Kollege hat mir neulich einen guten Vergleichsrechner gezeigt. Damit konnte ich locker 200€ im Jahr sparen gegenüber meinem ersten Angebot. Photovoltaikversicherungsvergleich


Antwort
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