Hi zusammen,
plane gerade meine erste PV-Anlage und bin beim Thema Speicher etwas überfordert. Die Anlage soll ca. 6 kWp haben, unser Verbrauch liegt bei etwa 3500 kWh im Jahr. Wohnen zu zweit, arbeiten beide tagsüber außer Haus.
Der Installateur empfiehlt 10 kWh Speicher, aber ich lese überall unterschiedliche Meinungen. Manche sagen 5-7 kWh reichen völlig, andere meinen gleich 15 kWh wegen E-Auto in ein paar Jahren (haben wir aber noch nicht).
Mit dem milden Winter bin ich jetzt motiviert das Projekt anzugehen, bevor die Sommersaison richtig losgeht. Aber die Speicherfrage bereitet mir echt Kopfzerbrechen - das ist ja nicht gerade billig.
Wie habt ihr das bei ähnlichen Voraussetzungen gelöst? Lieber kleiner anfangen und später erweitern oder gleich größer dimensionieren? Und wie wichtig ist dabei die Marke - gibts da große Unterschiede bei der Haltbarkeit?
Danke schon mal für eure Tipps!
Kann aus meinem WP-Thread sagen: Größer ist oft besser wenn man mal andere Verbraucher dazubekommt.
Bei 3500 kWh und beide tagsüber weg würde ich sogar zu den 10 kWh raten. Kannst dann abends/nachts deutlich mehr selbst nutzen. Hab selbst 8 kWh bei 4200 kWh Verbrauch und bereue es manchmal, nicht 2 kWh mehr genommen zu haben.
Marke ist schon wichtig - günstige Chinaware hält oft nicht so lange wie versprochen.
Meiner Meinung nach erstmal zu viel geplant. 6 kWh Speicher reichen bei eurem Verbrauch völlig aus - das zeigen auch die meisten Simulationen.
Ich würd das Geld lieber in bessere Module investieren oder direkt sparen. Die Speicherpreise fallen ja weiter und die Technik wird besser. In 5-6 Jahren kannst du immernoch nachrüsten wenn wirklich nötig.
Aus meiner Sicht würde ich bei deinem Verbrauch mit 7-8 kWh starten. 10 kWh ist schon recht sportlich dimensioniert, aber nicht völlig übertrieben.
Wichtig ist die Zyklenanzahl und Garantie - da gibts schon Unterschiede zwischen den Herstellern. BYD, Pylontech oder auch Huawei haben sich bewährt. Hauptsache der Wechselrichter ist kompatibel.
Erweitern kannst du später meist noch, kostet dann aber mehr als gleich richtig zu dimensionieren. Bei E-Auto Plänen würde ich eher Richtung 10 kWh tendieren - das macht dann schon Sinn.