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Shelly EM + Smartmeter gleichzeitig nutzen - welche Daten-Redundanz ist sinnvoll?

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Thomas K.
Beiträge: 5
Themenstarter
(@t-kellner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#55]

Moin zusammen,

ich plane gerade mein erstes Balkonkraftwerk (600W, Enphase IQ60) und beschäftige mich intensiv mit der intelligenten Steuerung. Überall lese ich von Shelly EM oder Smartmetern, aber ich verstehe nicht ganz, warum man beide brauchen würde – oder ob man das sogar sollte.

Meine Frage ist eher technisch: Wenn ich ein digitales Smartmeter vom Netzbetreiber ohnehin verpflichtend kriege (Stichwort Intelligente Messsysteme), warum dann zusätzlich noch eine Shelly EM kaufen und an den Zählerschrank schrauben? Sind da nicht redundante Messwerte die Folge? Kostet die Shelly nicht auch Strom?

Oder geht es weniger um Redundanz, sondern darum, dass die Shelly schneller reagiert und der Netzbetreiber-Zähler zu träge ist? Ich möchte das lieber auf Basis von echten Datenblättern verstehen, bevor ich 150 Euro für ein Gadget ausgebe, das ich vielleicht gar nicht brauche.

Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht – besonders jetzt im Herbst, wenn die Erträge ohnehin kleiner werden?


1 Antwort
Matthias-Huber
Beiträge: 5
(@matthias-huber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kleine Anmerkung aus meiner Praxis: Bei mir laufen beide parallel, und ich hab ziemlich schnell gemerkt, dass das Smartmeter des Netzbetreibers – ist bei mir ein easyMeter – nur stündlich aktualisiert wird. Die Shelly EM misst dagegen kontinuierlich, und die Schaltlogik im Relais braucht die echten Echtzeitwerte.

Also nicht redundant im negativen Sinne, eher: Das Smartmeter ist für die Abrechnung, die Shelly ist für deine Automatisierung. Zwei unterschiedliche Jobs. Ich hätte die Shelly nicht kaufen sollen, wenn ich nur passiv monitoren wollte – aber mit intelligenter Steuerung? Dann geht ohne Shelly (oder ähnliches) echt nix. Spar dir die Theorie und versuch's pragmatisch.


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