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Balkonanlage als Mieter: Welche rechtlichen Grenzen gibt es wirklich?

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SolarKlaus_1975
Beiträge: 3
Themenstarter
(@solarklaus_1975)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#44]

Hallo zusammen,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner 12-kWp-Dachanlage unterwegs und kenne mich mit Ertrag und Eigenverbrauchsoptimierung ganz gut aus. Jetzt hat mich ein Nachbar gefragt, der zur Miete wohnt, ob er eine kleine Steckersolaranlage (ca. 300W) an seinen Balkon hängen kann – ohne den Vermieter zu fragen.

Ich weiß natürlich, dass das rechtlich heikel ist, aber mich interessiert: Was ist denn konkret das Problem? Rein technisch macht die Anlage ja keinen Schaden am Gebäude, und elektrisch sind die modernen Steckdosen-Module doch sicher. Der Vermieter merkt doch gar nicht, dass dort etwas hängt – oder?

Auch interessiert mich: Wie sieht's aus, wenn die Anlage später einfach wieder abgebaut und mitgenommen wird? Ich will meinem Nachbarn helfen, aber nicht, dass er später Ärger kriegt. Hat jemand praktische Erfahrungen damit gemacht oder kennt die rechtlichen Details wirklich genau?


2 Antworten
T.Bergmann78
Beiträge: 5
(@t-bergmann78)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Klaus, das ist rechtlich eindeutig: Der Vermieter kann dir fristlos kündigen oder die Anlage lassen. Es geht nicht um technische Sicherheit, sondern um sein Eigentumsrecht am Gebäude. Bauliche Veränderungen – und ja, auch eine festmontierte Anlage fällt darunter – brauchen Erlaubnis. Auch wenn sie später wieder ab kommt: Der Vermieter könnte denken, dass Bohrlöcher oder Kratzer entstehen.

Der Punkt ist: Viele Vermieter sagen einfach Nein aus Prinzip oder Angst vor Haftung, obwohl es statistisch null Probleme gibt. Das ist frustrierend, aber legal ist es klar. Besser: Nachbar frag ihn an, zeigt ein seriöses Set mit allen Sicherheitszertifikaten. Oft geht's dann doch. Manchmal ist auch ein kleines Gespräch mit dem Hausverwalter sinnvoller als mit dem Vermieter selbst.


Antwort
T.Bergmann
Beiträge: 4
(@t-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ohne Erlaubnis ist das No-Go – daran führt kein Weg vorbei. Ich hab's ja in einem früheren Thread schon diskutiert. Der Vermieter kann euch rausmachen, wenn er's merkt. Viel realistischer: Die Anlage kosten ca. 300–400 Euro bei 300W. Der Ertrag im Jahr maybe 250–300 kWh bei optimaler Ausrichtung. Das amortisiert sich in 5–7 Jahren – wenn es legal läuft und der Vermieter das weiß.


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