Hallo zusammen,
ich plane gerade eine 600W-Anlage auf meinem Balkon und möchte die Einspeisung intelligent steuern. Allerdings lese ich überall unterschiedliche Herangehensweisen und bin unsicher, wie ich Shelly und Smartmeter wirklich sinnvoll kombiniere.
Meine Frage: Gibt es da Kalkulationstools oder Simulationen, mit denen ich vorher durchrechnen kann, ob mir die Automation wirtschaftlich was bringt? Ich habe einen älteren Zähler, würde aber jetzt schon mit einer Shelly EM arbeiten und später vielleicht auf einen modernen Smartmeter wechseln.
Wie sieht das im Hochsommer aus (also jetzt im August) – bringt die Regelung da überhaupt was, wenn sowieso viel Sonne da ist? Oder rechnet sich die Shelly erst im Frühjahr und Herbst, wenn die Einspeisung knapper wird?
Interessieren würde mich auch: Welche Wechselrichter-Modelle spielen da gut mit den Shells zusammen? Ich will nicht blind kaufen, sondern die Gesamtwirtschaftlichkeit verstehen.
Ich bin hier ja gerade wieder eingestiegen und versuche genau das zu verstehen. Soweit ich gelesen habe, nutzen moderne Mini-Wechselrichter wie der APsystems oder der Deye doch schon eingebaute Regellogik – braucht man dann überhaupt noch eine separate Shelly? Oder ist das redundant?
Wäre interessant zu wissen, ob es da Vergleiche gibt. Mit 600W im Hochsommer einspeisen – das ist ja noch relativ klein gegen den Hausverbrauch.
Guter Ansatz, die Sache durchzurechnen! Ich beschäftige mich ja schon lange mit Wechselrichter-Optimierungen und kann dir sagen: Bei Modulwechselrichtern und Mikrogeräten macht eine Shelly-Regelung im August tatsächlich weniger Sinn – da ist die Sonne einfach zu präsent. Der echte ROI liegt eher in den Übergangsmonaten.
Zum Thema Kalibrierung: Die Shelly EM misst auf der Netzseite, der Wechselrichter regelt seine Ausgangsleistung nach. Das Problem ist die Verzögerung – bei schnell wechselnden Bedingungen (Wolken, Nachbarbalkon-Schatten) kann da ein Timing-Mismatch entstehen.
Wie sieht dein Installationsort aus? Vollsonne oder mit Verschattung? Das ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Regelung.