Moin zusammen, nach 8 Jahren bin ich wieder aktiv im Forum und beschäftige mich intensiv mit den aktuellen Standards bei PV-Planung und Installation. Meine Frage richtet sich vor allem an die praktische Seite: Wenn ich heute eine Anlage plane – sollte ich die Elektroinstallation und das Wechselrichter-Setup von Anfang an auf einen späteren Speicher auslegen, auch wenn ich den jetzt noch nicht kaufe? Oder ist es wirtschaftlicher, erstmal 3-4 Jahre ohne Speicher zu fahren und dann flexibel nachzurüsten, wenn die Preise weiter fallen?
Mich interessiert besonders: Welche installativen Mehrkosten entstehen, wenn ich die Anlage speicher-ready konzipiere? Gibt es bei modernen Wechselrichtern (String-, Hybrid-Modelle) noch erhebliche Unterschiede in der Nachrüstbarkeit? Und wie sieht es mit den Kosten für nachträgliche Umbauarbeiten aus – lohnt sich das wirtschaftlich, oder verschenke ich zu viel Rendite in den ersten Jahren?
Freue mich auf eure Erfahrungen, gerade auch zu den aktuellen Dienstleister-Standards bei der Planung.