Hallo zusammen,
ich plane gerade mein erstes Balkonkraftwerk und stehe vor einem Problem, das ich noch nicht richtig einschätzen kann. Mein Balkon zeigt nach Südwest, was eigentlich ganz gut klingt, aber ab etwa 14 Uhr wirft die Brüstung des darüberliegenden Balkons einen Schatten auf den unteren Teil meiner geplanten Modulaufstellung. Das ist nicht komplett, eher so ein Streifen von vielleicht 20-30cm der Modulunterkante.
Ich frage mich jetzt: Wie dramatisch ist das wirklich? Ich habe gelesen, dass bei Reihenschaltung der Zellen schon ein kleiner Schatten die ganze Leistung einbrechen lassen kann. Stimmt das so pauschal oder kommt es sehr auf die Modulbauweise an? Ich überlege auch ob es Sinn macht die Panels etwas steiler zu stellen, damit der Schatten früher über das Modul wandert, aber ich weiß nicht ob das den Neigungswinkel-Nachteil überhaupt aufwiegt.
Geplant sind zwei 400W-Module mit einem Mikrowechselrichter. Lohnt sich da vielleicht eher ein Modell mit zwei getrennten MPPT-Eingängen, damit zumindest das unverschattete Panel noch normal läuft?
Kontext: Bei mir läuft gerade im Sommer die Klimaanlage recht häufig, deswegen möchte ich den Eigenverbrauch tagsüber möglichst optimieren. Der Nachmittag wäre eigentlich ideal – genau dann aber der Schatten. Bin für jeden Hinweis dankbar.