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Smart Grid Ready beim WR - was bedeutet das wirklich in der Praxis?

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R.Hartmann66
Beiträge: 5
Themenstarter
(@r-hartmann66)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#118]

Hallo zusammen,

ich plane gerade den Austausch meines alten Wechselrichters und stoße bei der Recherche immer wieder auf den Begriff "Smart Grid Ready". Die Hersteller werben damit, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht genau, was das im Alltag bedeutet und ob das für mich überhaupt relevant ist.

Mein Hintergrund: Ich habe eine 9,8 kWp Anlage auf dem Einfamilienhaus, Baujahr 2019, mit Speicher (10 kWh). Seit einiger Zeit lese ich, dass die Netzbetreiber zunehmend fordern, dass Wechselrichter auf Signale vom Netz reagieren können – also zum Beispiel die Einspeisung drosseln oder den Eigenverbrauch hochfahren, wenn das Netz es braucht.

Jetzt meine konkreten Fragen:
- Welche technischen Voraussetzungen muss ein WR dafür mitbringen? Reicht ein Rundsteuerempfänger oder braucht man eine echte Kommunikationsschnittstelle (z.B. CLS, SG-Ready)?
- Gibt es schon Netzbetreiber in Deutschland, die das aktiv einsetzen?
- Macht es Sinn, jetzt auf einen "zukunftssicheren" WR zu setzen, oder ist das noch Zukunftsmusik und ich überbezahle für Features, die ich nie brauche?

Gerade im Sommer, wo die Anlage auf Hochtouren läuft und ich viel einspeise, wäre es natürlich interessant zu wissen, ob ich davon irgendwann profitieren könnte – oder ob mir das nur Probleme macht (Drosselung genau dann, wenn die Sonne scheint).

Freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen!

Gruß, R. Hartmann


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