Moin zusammen,
ich beschäftige mich seit einigen Wochen intensiv mit dem Thema Hybridwechselrichter, bei denen der Batteriespeicher quasi schon eingebaut ist – also keine separate Batterie, sondern alles in einem Gehäuse. Auf den ersten Blick klingt das verlockend: weniger Verkabelung, ein einheitliches System, einfachere Installation.
Aber ich bin da grundsätzlich skeptisch. Wenn der Wechselrichter nach 10 Jahren den Geist aufgibt, ist gleichzeitig der Speicher hin – oder umgekehrt. Man ist also doppelt abhängig von einem einzigen Gerät. Bei einem modularen Aufbau kann man zumindest Teile separat tauschen.
Außerdem frage ich mich: Wie gut sind diese integrierten Systeme bei der Kühlung? Wechselrichter werden heiß, Batterien mögen keine Hitze – beides in einem Gehäuse klingt für mich nach einem Kompromiss, den man lieber nicht eingehen sollte. Gerade jetzt im Sommer bei 35 Grad läuft sowas doch permanent am Limit.
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Gibt es konkrete Hersteller, die das technisch sauber gelöst haben? Und was sind aus eurer Sicht die wirklichen Vorteile gegenüber einem separaten Aufbau – außer dem marketingtechnischen "alles aus einer Hand"?
Bin für jeden sachlichen Erfahrungsbericht dankbar. Schreibt mir bitte auch, ob das bei einer Neuinstallation oder Nachrüstung besser/schlechter ist.