Hallo zusammen,
ich bin skeptisch, wenn ich in den letzten Wochen immer mehr Angebote sehe für "komplette Smart-Home-Lösungen unter 200 Euro". Da stellen sich mir mehrere Fragen:
1. Wie realistisch ist das wirklich? Was bekomme ich da konkret für mein Geld?
2. Kompatibilität mit PV-Anlagen: Können diese billigen Systeme überhaupt sinnvoll mit Wechselrichtern/Monitoring kommunizieren?
3. Worauf muss ich achten, damit mich nicht ein teurer Folgeaufwand erwartet?
Ich habe eine kleine 4kWp-Anlage und würde gerne die Heizung und ein paar Verbraucher smarter steuern. Allerdings nicht, wenn ich nachher feststelle, dass die Einzelkomponenten alle proprietär sind und das ganze System in zwei Jahren nicht mehr unterstützt wird.
Kennt ihr realistische Erfahrungen mit günstigen DIY-Systemen? Was funktioniert wirklich, was ist Marketing-Geschwafel? Gerne auch kritische Stimmen.
Das ist eine super Frage. Ich bin selbst noch relativ neu dabei und stand genau vor diesem Problem – da bekommt man so viele Angebote und weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Von dem, was ich bis jetzt gelesen habe, scheint es darauf anzukommen, ob man wirklich nur Licht/Heizung schalten will oder auch Daten vom PV-Monitoring einbeziehen möchte. Für ersteres reichen 200€, für letzteres eher nicht.
Kennt hier jemand gute Anfänger-Setups, die auch später mit nem Stromspeicher erweitert werden können? Das würde mich auch interessieren.
Interessante Frage – seitdem ich wieder hier aktiv bin, merke ich auch, dass die Angebote im Bereich Smart Home deutlich günstiger geworden sind.
Zu deinem Punkt mit der Kompatibilität: Das hat sich seit meiner Zeit mit der 3kWp-Anlage stark verändert. Damals war echte Integration noch kompliziert. Heute gibt es bei modernen Systemen (ich schaue mir gerade Homematic IP an) bessere Schnittstellen zu PV-Monitoring.
Mein Rat: Nicht unbedingt alles auf einmal kaufen. Fang klein an, teste, erweitere dann. Das spart sowohl Geld als auch Enttäuschungen. Und ja – auf Open-Standards achten ist wichtig!
Gute Frage. Kurz gesagt: Die 200-Euro-Grenze ist realistisch, aber NUR für die Basiskomponen-Komponenten (Hub + 1-2 Schalter/Sensoren). Sobald du mehrere Räume und echte PV-Integration haben möchtest, zahlst du mehr.
Das Wichtigste: Investier in ein offenes System (Home Assistant, KNX, oder etablierte Marken wie Shelly). Proprietäre Lösungen einzelner Anbieter sind tatsächlich später ein Problem. Ich habe das selbst bei kleineren Herstellern gesehen.
Für deine 4kWp reichen Shelly-Relais + MQTT-Gateway (~150-180€) völlig aus, um Heizung und ein paar Verbraucher zu steuern. Das funktioniert mit fast jedem Wechselrichter. Magst du mir sagen, welcher WR bei dir läuft?