Hallo zusammen,
ice stehe gerade vor der Entscheidung, meine neue PV-Anlage mit Smart-Home-Funktionen auszustatten. Als Projektmanager bin ich es gewohnt, Lösungen strukturiert zu planen – aber bei der Fülle an Optionen im Smart-Home-Bereich verliere ich etwas den Überblick.
Mein Hauptanliegen ist: Ich möchte meinen Solarertrag und Stromverbrauch in Echtzeit überwachen können, um den Eigenverbrauch zu maximieren und CO2 zu sparen. Gleichzeitig möchte ich aber nicht, dass meine Verbrauchsdaten ständig in irgendeiner Cloud herumschwirren.
Fragen:
1. Welches Smart-Home-System ist 2026 für PV-Anfänger geeignet, wenn lokale Kontrolle ohne Cloud wichtig ist?
2. Brauche ich zwingend einen separaten Hub, oder kann das über den Wechselrichter laufen?
3. Mit welchem zeitlichen Aufwand muss ich für Setup und regelmäßige Wartung rechnen?
Ich bin offen für DIY-Lösungen, aber ohne komplizierte Programmierung. Danke für eure Erfahrungen!
Das ist eine berechtigte Sorge. Ich bin beruflich mit Energieoptimierung befasst und kann dir sagen: Für lokale Lösung ohne Cloud würde ich dir Home Assistant ans Herz legen. Das läuft auf einem kleinen Gerät (auch Raspberry Pi möglich), integriert die meisten Wechselrichter über lokale APIs und gibt dir volle Kontrolle über deine Daten.
Zum Setup: Mit Vorkenntnissen vielleicht 4–6 Stunden initial, danach sollte das sehr wartungsarm laufen. Es gibt auch gute deutschsprachige Communities, die helfen.
Für maximale CO2-Reduktion kannst du dann sogar Verbraucher zeitgesteuert anpassen – Wallbox, Heizstab etc. – basierend auf deinem aktuellen Überschuss.