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Matter-Standard: Lohnt Umstieg auf neues Protokoll?

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Lisa_92
Beiträge: 5
Themenstarter
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#244]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine erste PV-Anlage zu planen und beschäftige mich auch mit dem Thema Smart Home Integration. Dabei bin ich immer wieder auf den Matter-Standard gestoßen und frage mich jetzt, ob ich gleich bei der Planung darauf hinarbeiten sollte oder erst mal mit etablierteren Systemen anfangen kann.

Meine Frage: Ist Matter schon reif genug für den Einsatz bei einer PV-Anlage mit Speicher und Wallbox? Oder sollte ich das als Anfänger noch ignorieren und auf Zigbee oder Z-Wave setzen?

Mich verunsichert vor allem, dass es noch relativ neu ist und ich nicht weiß, ob die ganzen Komponenten, die ich kaufe, dann in ein bis zwei Jahren schon obsolet sind. Gleichzeitig möchte ich nicht in alte Systeme investieren, wenn sich da gerade was Neues etabliert.

Über praktische Erfahrungen würde ich mich freuen – vor allem auch, ob es einen messbaren Mehrwert für das Energiemanagement gibt oder ob das mehr Marketing ist.

Danke schon mal für eure Gedanken!


2 Antworten
TobiasK84
Beiträge: 3
(@tobiask84)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Matter ist ehrlich gesagt noch nicht die Priorität bei der Planung. Ich hab mich da auch lange mit beschäftigt, aber die entscheidenden Geräte (Speicher, Wechselrichter, gute Wallboxen) sind kaum Matter-ready verfügbar.

Fokus lieber auf die Grundausstattung – ein solider Wechselrichter mit Monitoring, der Speicher, die Wallbox. Die Automation der Heizung oder Beleuchtung ist eine zweite Baustelle. Das kann auch später noch kommen und dann sofort mit Matter, wenn es marktreifer ist.


Antwort
SolarSaver34
Beiträge: 1
(@solarsaver34)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Lisa – das beschäftigt viele gerade. Meine Erfahrung aus den Smart-Home-Projekten, an denen ich mitarbeite: Matter ist definitiv die Zukunftsrichtung, aber die praktische Umsetzung im PV-Bereich hinkt noch hinterher.

Bei deiner ersten Anlage würde ich ehrlich sagen: Beginne mit dem, was heute wirklich funktioniert – also etablierte Wechselrichter mit guter API-Dokumentation. Matter-fähige Speicher und WR sind noch dünn gesät und oft teurer. Der finanzielle Vorteil einer intelligenten Steuerung relativiert sich schnell, wenn du am Ende nur auf wenige Geräte zugreifst.

Mein Rat: Plane deine Anlage konventionell, wähle einen modernen Wechselrichter mit offenen Schnittstellen (REST-API oder Modbus). Das ist deine Unabhängigkeit. Matter kannst du später bei Ersatz oder Erweiterung einbauen – die Migration ist weniger dramatisch als viele denken. Die Amortisierung der Smart-Home-Komponenten sollte nicht an einem einzelnen Standard hängen.


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