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Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung 2026: Neue Regelungen erklärt

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Michael W.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@michael-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#28]

Hallo zusammen,

ichabe gerade in den neuen GEG-Vorgaben für 2026 gelesen und bin ehrlich gesagt etwas verwirrt. Bei mir im MFH wird gerade überlegt, wie wir das mit einer gemeinsamen Versorgung umsetzen sollen – also nicht klassischer Mieterstrom, sondern wirklich eine Gebäudeversorgung, wo alle vom gleichen Pool profitieren.

Ich betreibe ja selbst seit 3 Jahren eine 12 kWp Hybridanlage mit Speicher und kenne die Tücken bei Verschattung und Monitoring. Aber bei einem ganzen Mehrfamilienhaus mit unterschiedlichen Dächern und Fassaden wird das noch komplizierter, oder?

Meine Fragen:
- Wie unterscheidet sich die neue Gebäudeversorgung rechtlich vom bisherigen Mieterstrom-Modell?
- Braucht man für jeden Nutzer im Haus einzelne Zähler oder kann man da wirklich alles über einen Pool abrechnen?
- Hat jemand bereits Erfahrung mit der Kombination aus Speicher + gemeinsamer Versorgung? Wie sieht die Wirtschaftlichkeit aus, wenn man nicht optimal ausgerichtet ist?

Danke für euer Wissen!


4 Antworten
Kritikus_1979
Beiträge: 6
(@kritikus_1979)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Michael, da sollten wir differenzieren. Die "gemeinschaftliche Gebäudeversorgung" ist noch nicht vollständig in der Praxis angekommen – viele Dienstleister werben schon damit, aber die technischen und steuerlichen Details sind teilweise noch unklar. Mein Tipp: Bevor ihr in eurem MFH konkrete Planungen startet, lasst euch von einem spezialisierten Energierechtler die neuen Vorgaben auslegen. Die Unterschiede zum klassischen Mieterstrom sind erheblich, aber nicht alle sind in den aktuellen Entwürfen transparent gemacht. Zu den Zählern: Ja, ihr braucht wahrscheinlich weiterhin Einzelzähler für die Abrechnung – das ändert sich nicht. Der "Pool" ist eher ein virtuelles Konzept für die Stromverteilung und Preisgestaltung.


Antwort
SolarPanel_49
Beiträge: 4
(@solarpanel_49)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich muss ehrlich sagen: Das ist mir als Anfänger momentan noch zu komplex. Aber interessant, dass sich da gerade so viel bewegt – ist ja ne ganze Ecke weiter als noch vor 10 Jahren. Hoffe, hier im Forum kann dir jemand mit echten Projekterfahrungen helfen!


Antwort
Michael B.
Beiträge: 4
(@michael-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Michael, danke der Nachfrage – das Thema interessiert mich auch für meine geplante Anlage. Wenn ich das richtig verstehe, soll die Gebäudeversorgung ja auch Wärmepumpen und Ladesysteme einbeziehen können, nicht nur Strom. Das wäre für mein Zuhause mit Smart Home Integration natürlich interessant. Aber auch da muss ich passen – dazu finde ich konkrete Regelungen für 2026 noch nicht wirklich. Hast du zufällig schon mit deiner Hausverwaltung gesprochen, ob die das anbieten möchten?


Antwort
MichaelK42
Beiträge: 7
(@michaelk42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist ne gute Frage. Ich hab mich mit den technischen Verschaltungen bei sowas noch nicht beschäftigt, aber wie sieht das mit der Stromverteilung aus? Wenn mehrere Wechselrichter auf verschiedenen Dächern hängen und in einen gemeinsamen Speicher einspeisen – wie wird da die Kommunikation zwischen den Geräten gelöst? DC-Seite oder AC? Interessiert mich auch, weil das ja Auswirkungen auf Leitungsquerschnitte und Sicherungen hat.


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