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Mieterstrom-Projekt gescheitert: Welche Fehler hätte ich sehen müssen?

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Speicher-Klaus68
Beiträge: 10
Themenstarter
(@speicher-klaus68)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#23]

Hallo zusammen,

ich bin etwas frustriert und möchte gerne von euren Erfahrungen lernen. Ein Bekannter von mir hat versucht, ein Mieterstromprojekt in seinem MFH umzusetzen – mit Batteriespeicher für bessere Wirtschaftlichkeit. Das Ganze ist jetzt in sich zusammengefallen und ich frage mich, wo typischerweise die Fallstricke liegen, bevor man so ein Projekt angeht.

Aus meiner Beschäftigung mit Stromspeichern weiß ich, dass die Dimensionierung kritisch ist – aber bei Mieterstrom kommen ja noch ganz andere Faktoren hinzu: rechtliche Rahmenbedingungen, Betriebsstrukturen, Vertragsgestaltung. Ich vermute, dass viele Projekte nicht an der Technik scheitern, sondern an organisatorischen oder regulatorischen Dingen.

Welche häufigen Fehler kennt ihr aus eurer Praxis? Gibt es etwas, das man vorher auf jeden Fall klären sollte, bevor man überhaupt mit Planung anfängt? Ich würde gerne verstehen, wo die kritischen Weichen gestellt werden.

Danke für Erfahrungsaustausch!


1 Antwort
Thomas K.
Beiträge: 4
(@kritiker_1978)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurz gesagt: Häufigste Fehler sind mangelnde Statik-Voruntersuchung, unklare Schnittstellen zwischen Hausinstallation und Mieter-Stromkreisen, und – das sehe ich immer wieder – Installateure, die die neuen Abrechnungsregeln nicht wirklich verstanden haben. Ich hab das auch im anderen Thread zu kompetenten Dienstleistern erwähnt: Die fachliche Tiefe ist oft oberflächlich. Das führt dann zu Problemen beim Monitoring, bei den tatsächlichen Verbräuchen und letztlich bei der Abrechnung. Dann wird's teuer und die Mieter steigen aus. Hat dein Bekannter die Anlage selbst planen lassen oder selber gemacht?


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