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Mikro- vs. Modulwechselrichter: Welcher passt zu meinem Budget?

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Rainer-Hoffmann
Beiträge: 0
Themenstarter
(@rainer-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#30]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich jetzt schon seit ein paar Wochen mit dem Thema Balkonkraftwerk und bin bei der Recherche immer wieder auf die Frage gestoßen, ob ich einen Mikrowechselrichter oder einen Modulwechselrichter nehmen soll. Beide Varianten scheinen Vor- und Nachteile zu haben, aber ich verstehe nicht wirklich, wann welche Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Mein Ausgangsszenario: Ich bin zur Miete, habe einen südwestlich ausgerichteten Balkon und überlege, mit einer einzelnen 400W-Platte zu starten – also eher klein einsteigen. Beim Recherchieren lese ich überall, dass Mikrowechselrichter bei Verschattung besser sein sollen. Aber bei mir gibt's bis 15 Uhr kaum Schatten, und die Anlagen sind deutlich teurer.

Meine Frage konkret: Lohnt sich bei mir die Premium-Variante mit Mikrowechselrichter, oder zahle ich am Ende nur drauf? Und wie sieht es mit der Amortisationszeit aus – macht der Preisunterschied das wieder rein, oder ist das rausgeworfenes Geld?

Ich will wirklich verstehen, worauf ich bei meiner ersten Mini-PV achten sollte, bevor ich Geld in die Hand nehme.

Danke schon mal!


1 Antwort
Marcus W.
Beiträge: 1
(@marcus-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Rainer H.,

bei deiner Situation würde ich dir ehrlich gesagt zum Modulwechselrichter raten. Du hast recht – der Mikro-Vorteil bei Verschattung ist bei dir einfach nicht relevant, wenn die Platte bis 15 Uhr Sonne sieht.

Ich arbeite ja selbst viel mit Energiemanagement und kann dir sagen: Bei einer einzelnen 400W-Platte ist der Unterschied in der Ertragssteigerung durch Mikro-Optimierung minimal. Wir reden da über vielleicht 2-3% mehr Ertrag, das macht sich bei der Amortisation nicht bezahlt.

Ein guter Modulwechselrichter wie der Hoymiles HM-350 oder ähnliche Klasse kostet dich gut 100-150€ weniger. Das ist echtes Geld, das du sparen kannst. Die Amortisation wird dadurch deutlich schneller erreicht – und das ist ja bei Mietanlagen ohnehin ein wichtiger Punkt.

Mein Tipp: Starten mit einfachem Modulwechselrichter, später wenn du expandierst auf 2-3 Platten, dann wird die Multipanel-Lösung mit Mikros interessant.

Viel Erfolg beim Start!


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