Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu planen und stoße überall auf die Frage nach Förderung. Bei der KfW und dem BAFA gibt es ja verschiedene Programme, und ich möchte das Geld natürlich mitnehmen, das mir zusteht.
Meine Frage: Soll ich die Förderanträge selbst erledigen oder das dem Installateur überlassen? Einige Handwerker bieten das als Service an, andere sagen, das ist Sache des Kunden. Ich habe Zeit und keine Angst vor bürokratischen Papieren – früher habe ich auch beruflich mit sowas zu tun gehabt. Andererseits frage ich mich, ob der Installateur da spezialisiert ist und schneller durch den Dschungel kommt.
Wie sind eure Erfahrungen? Gibt es da Fallstricke, auf die man achten muss? Kostet es den Installateur extra Zeit, wenn er das macht, oder ist das inzwischen Standard? Und wichtig: Beeinflusst es die Garantie oder technische Abnahme, ob ich den Antrag selbst stelle oder der Betrieb?
Freue mich auf eure Tipps!
Heinz B., mit deinem technischen Background würde ich dir empfehlen, die Anträge selbst zu machen. Die KfW-Programme sind zwar etwas aufwändig, aber nicht wirklich kompliziert, wenn man systematisch vorgeht. Der Installateur kümmert sich um sein Gewerk, du um die Förderung – das ist meiner Erfahrung nach die saubere Aufteilung.
Wichtig: Achte darauf, dass der Antrag VOR Baustart gestellt wird, nicht danach. Das sehe ich immer wieder schiefgehen. Und die technischen Unterlagen musst du vom Installateur einfordern – Leistungsblätter, Zertifikate, alles belegt.
Die Garantie wird davon nicht beeinflusst, das ist unabhängig. Die technische Abnahme auch nicht – da geht's nur um die Anlage selbst. Dein Installateur sollte dir alle nötigen Daten liefern, die musst du dann in die Anträge reinpacken.
Meine Faustregel: Wenn du Zeit hast und es dich nicht nervt, selber machen. Spart Kosten und du behältst die Kontrolle über den Prozess.