Seite wählen

Dienstleister-Anfor...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] Dienstleister-Anforderungen: Welche Qualifikationen braucht es wirklich?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
26 Ansichten
Rainer H.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@r-hoffmann83)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#30]

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren bin ich wieder aktiv im Forum und beschäftige mich intensiv mit meinem neuen Standort. Dabei stelle ich mir die Frage: Was muss ein Betrieb eigentlich mitbringen, wenn ich ihn mit der Installation beauftrage? Ich möchte ja nicht nachher feststellen, dass der Installateur nicht die richtige Ausbildung hat oder wichtige Zertifikate fehlen.

Konkret: Braucht der Betrieb eine bestimmte Handwerkslizenz? Muss er VDE-zertifiziert sein? Gibt es unterschiedliche Anforderungen, je nachdem ob's eine netzgekoppelte Anlage wird oder später ein Speicher dazukommt? Und wie überprüfe ich das überhaupt – auf welche Papiere sollte ich den Betrieb hinweisen?

Mich interessiert vor allem: Wo sind die harten gesetzlichen Anforderungen und wo sind es eher Best-Practice-Empfehlungen? Weil ich sehe viele verschiedene Betriebe da draußen und die wirken alle unterschiedlich qualifiziert.

Freue mich auf Erfahrungen aus der Community!

Rainer


3 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 4
(@marcuskraus)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage, Rainer. Aus meiner Erfahrung mit größeren Projekten: Der Betrieb muss auf jeden Fall als Elektrofachbetrieb anerkannt sein – das ist die Grundvoraussetzung. Bei netzgekoppelten Anlagen ab bestimmten Leistungen ist oft eine Eintragung ins Handwerksregister Pflicht. Was ich bei meinen Mieterstrom-Projekten (hast du ja meine Threads zu wirtschaftlichen Modellen gesehen?) immer überprüfe: VDE 0100 Kenntnis, Haftpflichtversicherung, und ob sie mit deinem Netzbetreiber schon akkreditiert sind. Das spart dir später viel Ärger. Die SMA- oder Fronius-Zertifikate sind nice-to-have, aber nicht zwingend. Frag einfach direkt nach!


Antwort
MichaelK42
Beiträge: 7
(@michaelk42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurz gesagt: Handwerkszulassung, VDE-Kenntnisse, Haftpflicht – ohne die würde ich nicht unterschreiben.


Antwort
Werner_1952
Beiträge: 5
(@werner_1952)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Rainer, schön dass du wieder aktiv bist! Also bei mir war das damals beim Monitoring-Ausfall (du kennst ja meinen Thread dazu) entscheidend, dass der Installateur die Gewährleistung wirklich übernimmt. Das setzt voraus, dass er die Installation selbst fachgerecht dokumentiert. Meiner hatte alle Unterlagen ordentlich archiviert – das hat mir später geholfen. Wichtig ist auch: Gewerbeanmeldung, Krankenversicherung – also ein seriöser Betrieb, der auch in 5 Jahren noch erreichbar ist. Bei kleineren Anlagen ist das lockerer, aber spätestens mit Speicher würde ich auf echte Qualifikationen bestehen.


Antwort
Teilen: