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PV-Grundlagen: Wo anfangen bei der Planung einer Anlage?

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TechMike_8720
Beiträge: 7
Themenstarter
(@techmike_8720)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#127]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ein paar Wochen intensiver mit dem Thema Photovoltaik und bin ehrlich gesagt etwas überfordert von der Informationsflut. Überall lese ich verschiedene Tipps und Hinweise, aber mir fehlt so ein roter Faden.

Meine Situation: Einfamilienhaus, Baujahr 2018, Süddach mit ca. 45m² nutzbarer Fläche, keine Verschattung. Stromverbrauch liegt bei etwa 4200 kWh/Jahr. Jetzt frage ich mich, wo ich am besten anfange und welche <a href=" https://forum-pv-anlagen24-c-393591.hostingersite.com/?p=805" rel="noopener noreferrer" title="7 Grundlagen der Photovoltaik, die du kennen musst">Grundlagen wirklich wichtig sind.

Was sollte man als allererstes klären? Reicht es, wenn ich einfach einen Anbieter kontaktiere oder sollte ich vorher selbst schon mal rechnen? Und worauf muss ich bei der Dachstatik achten - kann das jedes normale Dach oder braucht man da eine spezielle Prüfung?

Auch beim Thema Speicher bin ich unschlüssig. Macht das bei meinem Verbrauch überhaupt Sinn oder sollte ich erstmal ohne starten?

Wäre super, wenn ihr mir ein paar grundlegende Tipps geben könntet, damit ich nicht komplett planlos in Gespräche mit Installateuren gehe.


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3 Antworten
KlausHoffmann
Beiträge: 4
(@klaushoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo TechMike,

gute Entscheidung, sich vorher zu informieren! Bei der Verschattung hattest du ja Glück - ich hatte ein ähnliches Thema mit Nachbarhäusern.

Zu den Grundlagen: Fang mit einer groben Dimensionierung an. Bei 45m² Süddach kannst du etwa 7-9 kWp installieren. Das würde deinen Bedarf gut abdecken.

Wichtige Punkte:
- Anschlusskapazität prüfen (Netzbetreiber fragen)
- Dachneigung und -ausrichtung genau bestimmen
- Lokale Förderprogramme checken
- Steuerliche Aspekte klären (seit 2023 vereinfacht)

Speicher würde ich bei deinem Verbrauch durchaus überlegen - rechnet sich immer besser. Lass dir von den Anbietern verschiedene Szenarien durchrechnen.


Antwort
TechNik_95
Beiträge: 6
(@technik_95)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Also grundsätzlich würde ich erstmal eine Wirtschaftlichkeitsberechnung machen. Bei 4200 kWh Verbrauch und Süddach sieht das schon mal gut aus.

Zu deinen Fragen:
- Dachstatik: Standard bei EFH Baujahr 2018 sollte kein Problem sein, trotzdem prüfen lassen
- Speicher: Bei aktuellen Strompreisen kann sich das durchaus lohnen, kommt auf deinen Tagesverbrauch an
- Anlagengröße: Ich würde maximal dimensionieren was aufs Dach passt, auch wegen zukünftiger Verbräuche (E-Auto, Wärmepumpe)

Mein Tipp: Hol dir 3-4 Angebote und lass dich nicht unter Druck setzen. Seriöse Anbieter geben dir Zeit zum Überlegen.


Antwort
Nico29
Beiträge: 4
(@nico29)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Mike! Kann dich gut verstehen, ging mir am Anfang genauso. Erstmal die wichtigsten Basics:

1. Dachstatik prüfen lassen - das macht normalerweise der Installateur, aber bei älteren Häusern würd ich vorher schon mal einen Statiker draufschauen lassen
2. Deinen Stromverbrauch über das Jahr verteilt anschauen (Sommer vs Winter)
3. Erstmal ohne Speicher kalkulieren - bei den aktuellen Preisen rechnet sich das oft noch nicht

Bei 45m² und Südausrichtung kannst du locker 6-8 kWp installieren. Das würde bei deinem Verbrauch gut passen. Lass dir von verschiedenen Anbietern Angebote machen, aber informier dich vorher über realistische kWp-Preise.

Wichtig: Nicht das erste Angebot nehmen und auf Qualität bei den Modulen achten!


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