Hi zusammen,
hab seit 2023 eine 12 kWp Anlage am Laufen mit einem 10kW SMA String-Wechselrichter. Das Problem: hab ziemlich hartnäckige Verschattung durch Nachbarbäume, besonders morgens und nachmittags. Der Ertrag ist dadurch deutlich schlechter als erwartet.
Jetzt stehe ich vor der Frage: Soll ich den bestehenden String-WR gegen einen mit integrierten Leistungsoptimierern tauschen? Hab schon verschiedene Monitoring-Lösungen ausprobiert und sehe genau, welche Module betroffen sind. Bei SolarEdge oder Huawei mit Optimierern könnte ich pro Modul einzeln überwachen und optimieren.
Alternativ könnte ich auch bei meinem SMA bleiben und nachträglich Tigo-Optimierer nachrüsten. Was meint ihr?
Der Sommer läuft ja gerade und ich sehe täglich die Einbußen. Möchte das Thema vor dem Herbst angehen, bevor die Verschattung wieder richtig problematisch wird.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Lohnt sich der Wechselrichter-Tausch oder reichen nachgerüstete Optimierer?
Bei deiner Konstellation würde ich definitiv erstmal die Tigo-Optimierer an deinem SMA testen. Aus technischer Sicht ist das die eleganteste Lösung - du behältst deinen bewährten Wechselrichter und rüstest nur die betroffenen Module nach.
Der komplette Tausch auf SolarEdge wäre natürlich auch eine Option, aber deutlich teurer und bei nur 2 Jahren Laufzeit des SMA schade um die Investition. Die Tigo-Optimierer funktionieren sehr gut mit SMA-Geräten und geben dir das modulweise Monitoring, das du suchst.
Wichtig: Lass vorher nochmal die String-Konfiguration prüfen. Manchmal kann man durch geschickte Aufteilung der verschatteten Module auf separate Strings schon einiges rausholen, ohne Optimierer. Bei deiner 12kWp/10kW-Konstellation hast du ja etwas Spielraum.
Für die Smart Home Integration später sind beide Varianten gut anbindbar, falls das für dich relevant ist. Würde aber trotzdem mit Tigo anfangen und schauen, wie sich die Erträge entwickeln.