Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine erste PV-Anlage zu planen und überall lese ich von Hybrid- und Netzwechselrichtern. Ehrlich gesagt verstehe ich den praktischen Unterschied nicht wirklich – und noch wichtiger: Kostet der Hybrid nicht erheblich mehr und lohnt sich das überhaupt?
Meine Situation: Ich wohne im Einfamilienhaus mit durchschnittlichem Stromverbrauch (4-5 MWh/Jahr), kein besonders hoher Eigenverbrauch tagsüber, weil beruflich bedingt viel unterwegs. Der Gedanke mit einem Speicher ist reizvoll, aber die ganzen Versprechen vom Eigenverbrauch – 70%, 80% – klingen mir zu schön um wahr zu sein.
Kann mir jemand erklären, wo der konkrete Unterschied zwischen den beiden Wechselrichter-Typen liegt? Und vor allem: Bei welcher konstellation rechnet sich ein Hybrid wirklich, statt einfach den billigeren Netzwechselrichter zu nehmen und den überschuss einzuspeisen?
Interessieren mich für ehrliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, nicht für Verkaufsargumente.
Also ich steige ja gerade selbst ein und der Unterschied war für mich anfangs auch total verwirrend. Soweit ich das verstanden hab: Mit Hybrid kannst du Speicher anschließen und bist auch bei Stromausfällen versorgt, mit Netzwechselrichter nicht. Aber ob sich der Hybrid lohnt... da bin ich mir auch noch unsicher.
Bei meinem geplanten 8kWp-System fragen mich alle ob Speicher, aber die Kosten... Vielleicht solltest du erstmal schauen wie viel Eigenverbrauch du wirklich hast? Im Sommer bei dir wahrscheinlich wenig wenn du tagsüber weg bist. Interessiert mich auch wie die ehrlichen Zahlen aussehen, nicht nur die Marketing-Zahlen.