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Kleiner Speicher für 5kWp im Sommer - welche Kapazität macht Sinn?

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HelmutKrause
Beiträge: 4
Themenstarter
(@helmutkrause)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#198]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich jetzt schon länger mit den Unterschieden zwischen mono- und polykristallinen Modulen und wie man damit den Eigenverbrauch optimiert. Nun stellt sich mir aber eine neue Frage: Ich plane eine kleine PV-Anlage mit etwa 5kWp und möchte einen Batteriespeicher hinzunehmen.

Im Sommer produziere ich ja reichlich Strom, aber nachmittags und abends sitze ich noch nicht so oft zuhause, da ich viel unterwegs bin. Trotzdem möchte ich die Mittagsspitzen nicht komplett verschenken. Ein großer Speicher (10-15 kWh) erscheint mir für eine kleine Anlage übertrieben und wirtschaftlich fragwürdig.

Welche Speichergröße würde ihr bei meiner Situation empfehlen? 3-5 kWh, 5-8 kWh? Und sollte ich da eher auf LiFePO4 setzen oder reichen auch die günstigeren Lithium-Ionen-Systeme? Worauf sollte ich bei der Auswahl achten, damit es auch wirklich rentabel ist?

Danke für eure Erfahrungen!


2 Antworten
Tim-Krueger
Beiträge: 3
(@tim-krueger)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage! Ich bin da noch am Anfang, aber für deine Situation würde ich sagen: 5-8 kWh ist realistisch. Allerdings musst du auch bedenken, dass ein Speicher im Sommer bei mir Sinn macht, weil ich mein E-Auto damit laden will – das ist ja mein Hauptziel bei der ganzen Anlage.

Wenn du aber tagsüber wenig zuhause bist, könnte es auch sein, dass sich ein Speicher für dich aktuell noch gar nicht rechnet? Hast du schon kalkuliert, was die Amortisationszeit wäre? Bei meiner Frage zur Anlagengröße habe ich da auch über gerechnet – vielleicht hilft dir das weiter.


Antwort
TechMartin_76
Beiträge: 7
(@techmartin_76)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei 5kWp würde ich ehrlich gesagt zu einer Speichergröße zwischen 5-8 kWh raten. Bei mir daheim regele ich das über intelligente Gerätesteuerung – die Waschmaschine, der Heizstab und die Wallbox für das E-Auto laufen alle dann, wenn der meiste Strom vom Dach kommt. Das reduziert den Speicherbedarf erheblich.

Zum Thema LiFePO4 vs. Standard-Lithium: LiFePO4 ist robuster und langlebiger, aber teurer. Bei einer kleinen Anlage im Sommer, wo der Speicher ja regelmäßig ge- und entladen wird, würde ich das Kosten-Nutzen-Verhältnis genau durchrechnen. Manchmal lohnt sich die Mehrausgabe wirklich erst bei größeren Systemen.

Wie viel Strom verbrauchst du denn typischerweise zwischen 14 und 20 Uhr?


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