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Welcher Stromspeicher für Einfamilienhaus - brauche eure Erfahrungen

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T.Weber
Beiträge: 7
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(@t-weber)
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Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#5]

Hallo zusammen,

ich plane gerade meine PV-Anlage und stehe vor der Entscheidung beim Stromspeicher. Das Angebot ist ja mittlerweile riesig und ich blicke ehrlich gesagt nicht mehr durch.

Zur Situation: Einfamilienhaus, 4-köpfige Familie, Stromverbrauch liegt bei etwa 4500 kWh im Jahr. Die PV-Anlage soll 9,8 kWp haben. Jetzt frage ich mich, welche Speichergröße sinnvoll ist und auf was ich beim Kauf achten sollte.

Bei den Herstellern bin ich völlig überfordert - BYD, Huawei, Pylontech, Senec... was sind eure Erfahrungen? Worauf habt ihr beim Kauf geachtet? Und wie groß sollte der Speicher sein? Ich lese immer wieder unterschiedliche Empfehlungen zwischen 8-15 kWh.

Vielleicht auch wichtig: Wir haben eine Wärmepumpe und planen eventuell noch ein E-Auto in den nächsten Jahren. Sollte ich das schon mit einkalkulieren?

Wäre super, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet. Besonders interessiert mich auch, ob sich die teureren Speicher wirklich lohnen oder ob die günstigeren auch ihren Zweck erfüllen.

Vielen Dank schonmal!


4 Antworten
Werner-Schmidt85
Beiträge: 2
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(@werner-schmidt85)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moin! Bin Elektriker und installiere regelmäßig Speicher. Bei eurer Konstellation (WP + geplantes E-Auto) würde ich mindestens 15 kWh empfehlen, besser sogar modular erweiterbar. BYD HVM oder Huawei Luna sind technisch sehr gut. Pylontech US5000 ist günstig und zuverlässig. Wichtig: Der Speicher sollte mindestens 0,5C laden können (bei 15 kWh also 7,5 kW). Sonst verschenkst du Solarstrom. Lass dir die Notstromfähigkeit erklären - nicht alle können das wirklich gut. Und rechne realistisch: Ein Speicher rechnet sich meist erst nach 12-15 Jahren, ist also eher Komfort als Wirtschaftlichkeit.


Antwort
MarkusLang
Beiträge: 8
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(@markuslang)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Bei deinem Verbrauch und der geplanten 9,8 kWp Anlage würde ich zu 10-12 kWh Speicher raten. Mit Wärmepumpe und geplantem E-Auto eher 12-15 kWh. Bei den Herstellern bin ich mit BYD sehr zufrieden - läuft seit 3 Jahren ohne Probleme. Pylontech ist auch solide und meist günstiger. Wichtig ist eine gute Garantie (mindestens 10 Jahre) und dass der Wechselrichter kompatibel ist. Lass dir auf jeden Fall mehrere Angebote machen und vergleich nicht nur den Preis sondern auch die Zyklenanzahl.


Antwort
Werner-Koch73
Beiträge: 4
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(@werner-koch73)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich hab seit 2019 einen 8 kWh Senec-Speicher und bin eigentlich zufrieden. Bei eurem Verbrauch würd ich aber größer gehen, so 12 kWh minimum. Das E-Auto solltest du definitiv mit einplanen - das ändert alles! Mein Nachbar hat das nicht gemacht und ärgert sich jetzt. Preislich sind die chinesischen Hersteller wie BYD unschlagbar, deutsche sind halt teurer aber oft besserer Service.


Antwort
Marco-Kellner
Beiträge: 2
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(@marco-kellner)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi,

also bei deiner Konstellation würde ich definitiv größer denken. Mit Wärmepumpe und geplantem E-Auto kommst du schnell auf 8000+ kWh Verbrauch. Ich hab selbst eine ähnliche Situation - 10,5 kWp Anlage mit 15 kWh Speicher (BYD HVS).

Bei den Herstellern kann ich BYD empfehlen - läuft seit 3 Jahren problemlos. Pylontech ist auch solide, hatte damit nie Probleme gehört. Von Senec würd ich persönlich die Finger lassen, zu teuer für das was geboten wird.

Für dich würde ich mindestens 12-15 kWh empfehlen, eher 15 kWh. Gerade wenn das E-Auto kommt, wirst du froh sein über jeden kWh Pufferkapazität. Die paar tausend Euro mehr machst du über die Laufzeit wieder rein.

Wichtig beim Kauf: Auf die Garantiebedingungen achten und dass der Wechselrichter kompatibel ist. Und lass dir vom Installateur die Zyklenanzahl erklären - macht einen großen unterschied bei der Langlebigkeit.

Das E-Auto würde ich definitiv mit einplanen, auch wenn's erst in 2-3 Jahren kommt. Nachträglich erweitern ist immer teurer.

Gruß Marco


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