Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade systematisch mit der Frage, wie Lithium-Speichersysteme bei niedrigen Temperaturen tatsächlich performen. Im Winter sinkt die verfügbare Kapazität – das ist klar. Aber mich interessieren die physikalischen Hintergründe und die messbaren Größenordnungen, nicht nur Pauschalaussagen.
Ich habe gelesen, dass LiFePO4-Systeme bei 0°C etwa 20-30% Kapazitätsverlust aufweisen sollen, aber die genaue Abhängigkeit von Temperatur, Ladezustand und Entladerate bleibt mir unklar. Gibt es hier jemanden, der konkrete Messwerte von seiner Anlage hat oder der die thermodynamischen Mechanismen dahinter erklären kann?
Auch interessiert mich: Wie wirken sich Heizmaßnahmen (aktive oder passive Isolierung) wirtschaftlich aus? Lohnt sich das für eine Privatanlage in Bayern, oder ist das eher Nischentechnik?
Freue mich auf fundierte Antworten – Herstellerangaben reichen mir da nicht aus.
Bei der Speicher-Wallbox-Kopplung beobachte ich genau diese Problematik: Die thermische Performance des Speichers wirkt sich massiv auf die Gesamteffizienz des EMS aus. Im Winter sinkt nicht nur die Kapazität, sondern auch die maximale Laderate – das beeinflusst meine Ladeplanung erheblich. Ich bin gerade dabei, Temperatur-Sensordaten mit meinem Monitoring zu korrelieren. Die Heizung amortisiert sich bei mir durch die bessere Nutzbarkeit innerhalb von 4-5 Jahren. Für Bayern würde ich das kalkulieren.