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Dachfläche nutzen: Wie dimensioniere ich die Modulgröße richtig?

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Markus F.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@speicherpro42)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#169]

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine Anlage neu zu bewerten und stoße dabei auf eine grundsätzliche Frage zur Moduldimensionierung.

Mein Dach ist nicht riesig – etwa 28 m² nutzbare Fläche nach Südausrichtung. Jetzt überlege ich, ob ich lieber mit klassischen 400er-Modulen arbeite (dann passen vielleicht 7 Stück drauf) oder ob ich zu den größeren 600W-Modulen greife (würden dann eher 5-6 Module sein).

Der Vorteil der kleineren Module wäre mehr Flexibilität bei der Anordnung und weniger Last auf älteren Dachkonstruktionen. Die 600er würden mir aber mehr Leistung pro Quadratmeter bringen und weniger Verkabelungsaufwand bedeuten.

Zum anderen: Wie berücksichtige ich dabei meinen echten Stromverbrauch? Ich habe etwa 4500 kWh/Jahr. Soll die Anlage das komplett decken oder eher 70-80%? Im Sommer (wo wir jetzt sind) produzieren Module ja deutlich mehr.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Gibt es eine Faustregel für die richtige Balance zwischen verfügbarer Fläche und Modulauswahl?


3 Antworten
S.Weber
Beiträge: 8
(@s-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bin auch grade am Planen und stehe vor ähnlichen Fragen. Aus dem Thread zur Speicherdimensionierung ( https://forum.pv-anlagen24.com/allgemeines/einstieg/allgemeines/wie-viel-speicher-fuer-6-kwp-anlage-sinnvoll-bei-3500-kwh-verbrauch-1779696129/) habe ich gelernt, dass die Modulgröße und der Speicher zusammen gedacht werden müssen. Wenn ich dich richtig verstehe: Lieber etwas überverkauft und dann speichern, als zu klein dimensioniert?


Antwort
Werner67
Beiträge: 6
(@werner67)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und knapp: Bei 28 m² Dachfläche und 4500 kWh Verbrauch würde ich zu 6× 600W raten. Das passt noch gut drauf, ist wartungsfreundlich, und die Kostenersparnis gegenüber neun kleineren Modulen ist erheblich.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 5
(@marcus-klein33)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage. Aus Perspektive der Förderung und Wirtschaftlichkeit: Mit 600er-Modulen kommst du bei realistischer Anordnung auf etwa 3,5-4 kWp – das ist noch unter der 4-kWp-Marke für volles Eigenverbrauchsprivileg und vereinfachte Steuererklärung. Das war früher wichtig, inzwischen hat sich die Rechtslage aber etwas verschärft. Ich würde eher nach dem tatsächlichen Strombedarf dimensionieren statt nach verfügbarer Fläche. Bei 4500 kWh sollte eine 5-6 kWp-Anlage angepeilt werden – ob das dann mit 600ern oder Mischbestückung passiert, ist sekundär. Statik-Check ist natürlich Pflicht.


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