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Stromspeicher nachrüsten: Was Einsteiger wissen müssen

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Stefan_1981
Beiträge: 2
Themenstarter
(@stefan_1981)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#172]

Hallo zusammen, nach ca. 10 Jahren beschäftige ich mich wieder intensiver mit PV und bin etwas überrascht, wie sich die Förderlandschaft und Preise entwickelt haben. Meine Frage: Lohnt sich jetzt wirklich eine komplette Neuanlage mit Speicher, oder sollte ich eher schrittweise vorgehen?

Mein Hintergrund: Ich habe keine bestehende Anlage, sondern plane von Grund auf neu. Das Dach nach Süden, ca. 30m² freie Fläche. Der Strompreis liegt bei uns bei ca. 32ct/kWh, und ich könnte tagsüber vielleicht 40-50% des erzeugten Stroms direkt nutzen.

Meine konkreten Fragen:
1. Wie rechnet sich die Amortisation heute mit aktuellen Förderungen und Strompreisen?
2. Speicher von Anfang an mitnehmen, oder erst beobachten, wie sich die Anlage verhält?
3. Worauf muss ich bei der Dimensionierung achten, damit ich keine teuren Fehler mache?

Ich habe schon verschiedene Angebote eingeholt, die liegen zwischen 12-18k für 8-10 kWp mit 5-10 kWh Speicher. Das ist eine große Investition, und ich möchte das wirklich durchdenken, bevor ich unterschreibe. Danke für eure Erfahrungen!


3 Antworten
Heinz-Klaus M.
Beiträge: 6
(@solarspeicher73)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Stefan! Bei deinen Strompreisen rechnet sich das durchaus. Ich beschäftige mich ja auch gerade mit solchen Fragen für mein Balkonkraftwerk. Die 32ct sind nicht schlecht – viele zahlen deutlich mehr. Mit 40-50% Eigenverbrauch und Speicher kommst du vermutlich auf eine Eigenverbrauchsquote von 70-80%, das ist wirklich interessant. Zur CO2-Bilanz: Schon eine 8kWp-Anlage spart dir pro Jahr etwa 3,5-4 Tonnen CO2 – das wollte ich nur mal erwähnt haben. 😊


Antwort
Marcus-Klein
Beiträge: 4
(@marcus-klein)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Stefan, gute Überlegung, das schrittweise zu planen. Aus meiner Erfahrung bei der Projektierung würde ich sagen: Speicher jetzt schon einplanen, aber das hängt vom Wechselrichter ab. Moderne AC-gekoppelte Systeme lassen sich später leicht ergänzen – das spart dir teure Umbauten. Bei den aktuellen Förderungen (KfW, regional unterschiedlich) amortisiert sich eine 8-10er Anlage heute in 9-12 Jahren. Der Speicher braucht länger, 12-16 Jahre. Wichtig: Lass dich einen hochwertigen Wechselrichter von Anfang an einbauen – da lohnt sich die Investition. Gerne helfe ich bei der weiteren Planung, falls du möchtest.


Antwort
Walter-Huber
Beiträge: 4
(@walter-huber)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Stefan, aus technischer Sicht solltest du unterscheiden zwischen AC- und DC-Kopplung. AC-Systeme sind flexibler – du kannst den Speicher problemlos später nachrüsten ohne die bestehende Anlage anzutasten. DC-Kopplung ist effizienter, erfordert aber Hybridwechselrichter von Anfang an. Bei 30m² Dachfläche und deinem Verbrauchsprofil würde ich 8-10 kWp empfehlen, Speicher je nach Budget 5-7 kWh reichen für deine Situation völlig aus. Die 18k€-Angebote sind realistisch, ja. Frag die Angebotssteller explizit nach der Wechselrichter-Nachrüstbarkeit.


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