Hallo zusammen,
ich plane gerade eine neue Heizanlage und überlege, ob ich direkt eine Wärmepumpe mit einer PV-Anlage kombinieren soll. Theoretisch klingt das verlockend – die WP lädt sich selbst mit Solarstrom, weniger Fremdstrombezug, niedrigere Heizkosten. Aber wenn ich die Zahlen zusammentrage, wird mir schnell schwindelig.
Mein Ansatz: Ich habe den Jahresheizwärmebedarf meines Hauses (ca. 15 MWh/a, sanierter Altbau), den COP der Wärmepumpe (ca. 3,5 im Jahresdurchschnitt), damit den elektrischen Jahresbedarf (ca. 4,3 MWh Strom für Heizung). Parallel dazu der aktuelle Strompreis (ca. 32 ct/kWh) und die mögliche PV-Einspeisevergütung (ca. 8 ct/kWh).
Meine Frage: Wie kalkuliert ihr die Wirtschaftlichkeit, wenn eine WP den Stromverbrauch deutlich erhöht, aber auch die notwendige PV-Größe? Macht es Sinn, die Anlage so zu dimensionieren, dass sie im Sommer die WP mitversorgt, oder sollte man da getrennt rechnen? Und welche Speichergröße braucht es realistische, um im Sommer signifikant den Fremdstrombezug zu senken?
Ich interessiere mich besonders für die Amortisationszeit des Gesamtsystems (WP + PV + Speicher) im Vergleich zu WP allein oder PV allein.
Danke für eure Erfahrungen!