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Mieterstrommodell: Ab wann wirtschaftlich für kleine Mehrfamilienhäuser?

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TechMartin_76
Beiträge: 7
Themenstarter
(@techmartin_76)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#33]

Hallo zusammen,

folgende Situation: Ich bin Eigentümer eines kleineren Mehrfamilienhauses (4 Wohnungen) und überlege, ob sich ein Mieterstrommodell rechnet. Die Dachfläche ist südwest-orientiert und würde für eine 8-10 kWp-Anlage ausreichen.

Meine Überlegung: Die Mieter könnten vom günstigeren Strom profitieren, ich hätte eine stabile Einnahmequelle. Aber ich bin mir unsicher bei den Kosten und der administrativen Last. Was muss ich da einkalkulieren?

Specialtä: Ich nutze bei mir selbst intelligentes Lastmanagement – meine Waschmaschine und der Boiler laufen automatisch bei Überschuss. Kann man so etwas auch den Mietern anbieten, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern? Oder wäre das zu komplex?

Wie sieht eure Erfahrung aus? Ab welcher Anlagengröße oder Mieterzahl wird das interessant? Gibt es versteckte Kosten, die ich übersehe?


1 Antwort
T.Hoffmann
Beiträge: 13
(@t-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Aus installationstechnischer Sicht: Die Verkabelung für Mieterstrommodelle ist nicht trivial. Du brauchst separate Zähler pro Wohnung, Anschlüsse zur Anlage und eine saubere Aufteilung der Lastflüsse. Das muss alles normkonform sein, sonst gibt's Ärger.

Eine 8-10 kWp für 4 Wohnungen ist nicht üppig dimensioniert – da sollte die Installation im dreistelligen Bereich (netto) liegen, je nach Aufwand. Aber: Die Verkabelung selbst ist schnell das Teuerste, wenn nicht schon vorhanden.

Mein Tipp: Lass dich von einem auf Mietermodelle spezialisierten Elektriker beraten. Es gibt da mittlerweile spezialisierte Systemanbieter, die auch die Steuerung übernehmen.


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