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String- vs. Leistungsoptimierer bei 8 kWp: Lohnt sich der Mehraufwand?

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H.Bergmann
Beiträge: 9
Themenstarter
(@h-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#36]

Hallo zusammen,

als Rentner mit etwas technischem Hintergrund plane ich gerade eine kleine 8-kWp-Anlage auf meinem Dach. Dabei beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, ob Leistungsoptimierer bei dieser Größe wirtschaftlich sinnvoll sind oder ob ein klassischer String-Wechselrichter ausreicht.

Mein Dach hat eine etwas ungünstige Ausrichtung – nicht ideal nach Süden, und es gibt mittags Verschattung durch einen Baum auf der Nachbarseite. Die Module würden in zwei Strings à vier Modulen verlegt.

Ich habe mich bereits mit verschiedenen Wechselrichtertypen auseinandergesetzt und weiß, dass Leistungsoptimierer den Ertrag bei Verschattung optimieren können. Aber: Kostet das nicht deutlich mehr? Und lässt sich dieser Mehrertrag überhaupt in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einrechnen, wenn die Anlage ohnehin klein ist?

Wie würdet ihr da vorgehen? Gibt es Faustregeln, ab wann sich Optimierer wirklich rechnen?

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Ralf K.
Beiträge: 4
(@ralf_1974)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Haha, bei mir is es andersrum – ich sag dir, bei meiner 12V-Inselanlage in der Berghütte brauch ich die Optimierer, sonst funktioniert gar nichts ordentlich. Aber das is natürlich ne ganz andere Situation.

Für deine Netzanlage mit Verschattung würde ich ehrlich sagen: probier es erst ohne, schau dir die tatsächlichen Erträge über ein Jahr an. Dann hast du konkrete Daten und kannst entscheiden, ob Nachrüstung sinnvoll ist. Manchmal ist die Verschattung nicht so schlimm wie gedacht, und dann hast du dir die paar hundert Euro gespart.

Wenn dich der technische Aspekt interessiert – hier habe ich mal was zu Optimierern geschrieben, da geht's um Inselanlagen, aber die grundsätzlichen Überlegungen sind ähnlich.


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