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Mieterstrom als Mieter selbst organisieren - wer trägt das Risiko?

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SolarRentner67
Beiträge: 7
Themenstarter
(@solarrentner67)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#46]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich jetzt schon länger mit PV und verstehe mittlerweile die technischen Grundlagen ganz gut - Wechselrichter, Module, die verschiedenen Systemarchtekturen. Aber bei einem Thema bin ich noch unsicher und würde gerne eure Erfahrung hören.

Es gibt ja dieses Mieterstrommodell, bei dem der Vermieter eine Anlage auf dem Dach installiert und die Mieter den Strom bekommen. Aber mich interessiert die andere Richtung: Was ist, wenn wir Mieter selbst aktiv werden? Ich meine nicht die Balkonanlage (das ist klar), sondern: Könnte ich als Mietergruppe selbst mit dem Vermieter einen Deal machen? Wir finanzieren gemeinsam eine Dachanlage, der Vermieter stellt die Fläche zur Verfügung, wir bekommen günstigeren Strom. Wie ist das wirtschaftlich zu bewerten?

Wo liegen die versteckten Kosten und Risiken, die man als Laie übersieht? Und lohnt sich das überhaupt, wenn die Einspeisevergütung derzeit so niedrig ist? Im Sommer wie jetzt ist der Ertrag hoch, aber wie sieht es wirtschaftlich aus, wenn man die ganze Jahresbilanz rechnet?

Freue mich auf euer Feedback!


1 Antwort
SkeptikerPV47
Beiträge: 9
(@skeptikerpv47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das klingt nach einer interessanten Idee, aber ehrlich gesagt: Das Risiko, das du da auf dich nimmst, ist deutlich größer als der Ertrag. Wenn der Vermieter später verkauft oder die Anlage abbauen will - wer haftet? Wer trägt Versicherung, Wartung, Garantiefälle?

Ich habe mir in einem anderen Projekt schon Wechselrichter für mobile Systeme angesehen (siehe mein Thread zum 12V-Wechselrichter) - bei technischen Systemen unterschätzt man immer die Wartungsfalle. Bei einer gemeinsamen Dachanlage auf Mietbasis ist das noch kritischer. Macht lieber eine Balkonanlage oder wartet, bis es klare rechtliche Standards gibt.


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