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Mini-PV zur Miete: Wie berechne ich die Amortisationszeit realistisch?

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H.Weber
Beiträge: 5
Themenstarter
(@h-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#26]

Hallo zusammen,

ich bin gerade in Rente gegangen und überlege mir, ob eine Steckersolaranlage für meinen Balkon wirtschaftlich sinnvoll ist. Allerdings bin ich Mieter und kann die Anlage in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht mitnehmen.

Meine Frage: Wie kalkuliert ihr die Amortisationszeit, wenn ihr nicht davon ausgehen könnt, die Anlage über 20+ Jahre zu betreiben? Ich habe gelesen, dass die Förderung 500 Euro beträgt – aber zählt das wirklich in die Rentabilität rein?

Aktuell weiß ich noch nicht, wie lange ich hier noch wohne. Mit 2-3 Jahren muss ich rechnen, könnte aber auch 8-10 Jahre sein. Bei den Kosten von ca. 300-400 Euro für ein gutes 400W-Set – macht das überhaupt Sinn, wenn ich es eventuell bald nicht mehr nutzen kann?

Ich interessiere mich besonders für realistische Ertragsprognosen und wie ihr die fehlende "Restwertgarantie" in eure Finanzierungsmodelle einrechnet. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke schon mal!


4 Antworten
WROptimizer3479
Beiträge: 3
(@wroptimizer3479)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist wirklich eine praktische Frage. Ich betreibe meine Anlage jetzt 12 Jahre und rechne grundsätzlich mit mindestens 15-20 Jahren Lebensdauer. Bei deiner Situation würde ich anders denken: Nicht die komplette Amortisation ist relevant, sondern der jährliche Stromkostenersatz. Ein 400W-Set spart dir im Sommer wahrscheinlich 15-20% des Stromverbrauchs – das rechnet sich selbst bei 5 Jahren noch gut. Die Förderung ist Geld, das du einfach bekommst, also einplanen.

Wie ist denn deine aktuelle Stromrechnung? Das ist die eigentliche Grundlage für die Entscheidung.


Antwort
Wolfgang-Bauer
Beiträge: 3
(@wolfgang-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo H.Weber,

als jemand, der nach langer Pause wieder einsteigt, kann ich deine Skepsis verstehen. Ich würde dir trotzdem raten, es zu versuchen: Selbst bei kurzer Nutzungsdauer sparst du Stromkosten ein. Im Sommer werden die 400W schnell 1,5-2 kWh pro Tag bringen. Das sind ca. 50 Euro monatlich – egal, ob du die Anlage mitnimmst oder nicht.

Die Förderung ist ein netter Bonus, zählt aber eher zur Motivation. Die echte Rendite kommt aus dem Stromsparen. Ich fang mit meinem Balkonkraftwerk klein an und schau dann, ob ich später eine größere Lösung brauche.


Antwort
H.Bergmann
Beiträge: 9
(@h-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

H.Weber, das Problem mit der Amortisation bei Miete ist bekannt. Aber ehrlich gesagt: Bei aktuellen Strompreisen brauchst du keine 20 Jahre. Selbst bei 3-4 Jahren Nutzung sparst du regelmäßig Geld ein. Die Module verlieren nicht plötzlich an Wert, wenn du umziehst – du kannst sie mitnehmen oder weitergeben. Meine Empfehlung: Rechne mit realistischen Ertragsdaten für deine Region (PVGis ist gut) und kalkuliere den Strompreis von heute. Dann siehst du schnell, ob es passt oder nicht.


Antwort
S.Weber11
Beiträge: 4
(@s-weber11)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurz: Bei 400W und durchschnittlich 3-4 kWh täglichem Ertrag im Sommer (je nach Region) sparst du selbst in 3 Jahren mindestens 200-250€. Das ist ein positiver Stromkostenersatz, unabhängig von Amortisationszeit. Also: machen.


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