Hallo zusammen, ich bin neu hier und plane gerade meine erste PV-Anlage mit Stromspeicher. Bei der Recherche zu den Modulen bin ich ständig auf die Unterscheidung zwischen monokristallinen und polykristallinen Zellen gestoßen.
Meine Frage: Macht dieser Unterschied heute noch einen realen Unterschied aus? Oder ist das inzwischen ein überholtes Thema? Im Internet lese ich teilweise, dass polykristalline Module günstiger aber weniger effizient sind – aber wenn ich mir aktuelle Datenblätter anschaue, sind die Unterschiede ja minimal geworden.
Wichtig für meine Planung: Ich habe ein südausgerichtetes Dach ohne Verschattung und möchte ca. 8-10 kWp installieren. Sollte ich bei der Speicherdimensionierung berücksichtigen, welchen Modultyp ich wähle? Oder spielt das für die Speichergröße gar keine Rolle?
Freue mich über eure Erfahrungen – besonders interessiert mich, ob ihr bei euren Anlagen noch auf diesen Unterschied achtet oder ob das heute einfach nicht mehr relevant ist.
Danke schonmal!
Interessante Frage! Ich hab mich da gerade wieder reingefuchst nach meiner langen Pause – da hat sich wirklich einiges getan. Die neuen monokristallinen Module mit PERC- und TOPCon-Technologie sind beeindruckend, aber für deine Planung brauchst du das ehrlich nicht zu differenzieren.
Was ich spannend finde: Die Hersteller setzen jetzt eher auf Zellarchitektur-Innovationen als auf Kristallstruktur. Das ist für die Langzeitstabilität wichtiger. Für deine 8-10 kWp und den Speicher würde ich schlicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis von etablierten Marken nehmen.
Bei der Speicherdimensionierung spielen Module keine Rolle – da zählen nur Tagesverbrauch und wie viel Eigenverbrauch du anstrebst. Hattest du da schon eine Faustregel im Kopf, oder fangen wir da bei null an?