Seite wählen

Batteriespeicher mi...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Batteriespeicher mit Smart Home: Amortisiert sich der Aufwand?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
34 Ansichten
Klaus-Weber
Beiträge: 3
Themenstarter
(@klaus-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#163]

Guten Tag zusammen,

ich beschäftige mich derzeit intensiv mit der Frage, ob eine Kombination aus Batteriespeicher und Smart-Home-Steuerung für meine Situation wirtschaftlich sinnvoll ist. Ich bin Rentner und möchte meine geplante 8-kWp-Anlage mit einem 10-kWh-Speicher ausstatten – allerdings nur, wenn sich das finanziell rechnet.

Meine Überlegung: Mit intelligenter Steuerung (Ladezeitpunkte, Entladung bei Bedarf, Lastverschiebung) könnte ich den Eigenverbrauch optimieren und weniger Strom zukaufen. Aber lohnt sich die zusätzliche Elektronik dafür? Smart-Home-Komponenten kosten ja auch Geld und brauchen Wartung.

Ich habe folgende Fragen:

1. Wie viel zusätzlicher Eigenverbrauch ist *realistisch* durch Smart Home möglich? (nicht die Herstellerversprechen)
2. Wie berechne ich, ob sich der Speicher + Steuerungstechnik in meinem Alter noch amortisiert?
3. Gibt es versteckte Kosten oder Folgeaufwände, die ich übersehe?

Ich stelle gerne meine Berechnungen zur Verfügung, wenn das hilft. Danke für Erfahrungswerte!

Klaus


2 Antworten
Thomas-Becker32
Beiträge: 6
(@thomas-becker32)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Klaus,

interessante Frage! Ich bin selbst gerade wieder am Informieren, nachdem ich 15 Jahre Pause vom Thema PV hatte. Was sich da technisch getan hat...

Zu deinen Punkten: Der Speicher bringt die meiste Rendite, wenn du hohe Strompreise hast und viel Eigenverbrauch möglich ist – im Sommer (wo wir gerade sind) natürlich ideal. Die Smart-Home-Komponenten würde ich eher als "nette Zugabe" sehen, nicht als Rendite-Motor. Ein gutes Energiemanagementsystem vom Wechselrichter-Hersteller tut oft schon viel – ohne extra Hardware.

Bei deinem Alter würde ich ehrlich kalkulieren: 10+ Jahre bis Amortisation sind realistisch. Ob das für dich passt, musst du mit deiner persönlichen Situation abwägen. Wartungskosten und mögliche Austausche sind tatsächlich oft unterschätzt.

Kannst du deine Strompreise und deinen aktuellen Jahresverbrauch posten? Dann lässt sich das konkreter durchrechnen.


Antwort
SolarTech_Pro
Beiträge: 4
(@solartech_pro)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Smart Home hilft, aber nicht bei allen Geräten. Hauptsache ist die Batterie selbst – die muss sich amortisieren, dann ist alles andere Bonus. Bei uns im Geschäft sehen wir, dass intelligente Laderegelung vom Wechselrichter meist reicht, teure Smart-Home-Zentrale braucht nicht jeder. Lieber weniger Komponenten, dann auch weniger Fehlerquellen und Ärger.


Antwort
Teilen: