Hi zusammen,
ich überlege mir seit Wochen ein Balkonkraftwerk mit kleinem Speicher anzuschaffen. Jetzt wo der Sommer richtig da ist und die Klimaanlage dauernd läuft, würde ich gerne tagsüber Strom sammeln und abends nutzen.
Mein Problem: Ich wohne zur Miete in einem Mehrfamilienhaus. Der Vermieter hat dem Balkonkraftwerk zugestimmt, aber wie sieht es mit einem zusätzlichen Speicher aus? Muss ich das nochmal extra genehmigen lassen?
Der Speicher würde ca. 2-3 kWh haben und auf dem Balkon stehen. Gibt es da rechtliche Probleme? In der Hausordnung steht nichts konkretes dazu, nur dass "bauliche Veränderungen" angemeldet werden müssen. Zählt ein mobiler Speicher dazu?
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen als Mieter gemacht? Ich will keinen Ärger riskieren, aber die Stromrechnung tut mittlerweile echt weh...
Danke schonmal für eure Hilfe!
Rechtlich gesehen ist ein mobiler Speicher tatsächlich erstmal kein Problem, da er keine bauliche Veränderung darstellt. Allerdings würde ich trotzdem den Vermieter informieren - allein schon wegen der Brandschutzaspekte.
Viele Versicherungen schauen bei Schäden genau hin, ob alle Geräte ordnungsgemäß angemeldet waren. Ein 2-3 kWh Speicher ist zwar nicht riesig, aber bei Lithium-Batterien sollte man das Thema ernst nehmen.
Mein Tipp: Schriftlich anfragen mit Datenblatt des Speichers und Hinweis auf Brandschutz-Zertifikate. So zeigst du dass du verantwortlich handelst. Wenn er schon beim BKW zugestimmt hat, wird er wahrscheinlich auch beim Speicher okay sagen.
Also bei mir hat der Vermieter kein Problem gemacht. Hab letztes Jahr nach einem Jahr Betrieb auch noch nen kleinen Speicher dazugestellt.
Wichtig ist dass der Speicher wirklich mobil ist und keine feste Installation. Solange du nix am Balkon verschraubst oder verkabelst sollte das okay sein. Bei mir steht der einfach da wie ne große Powerbank.
Tipp: Schreib dem Vermieter trotzdem ne kurze Mail, dann bist du auf der sicheren Seite. Die meisten sind entspannt wenns um Energiesparen geht.