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Degradation berechnen: Wie wirkt sich der Leistungsverlust auf die Gesamtrendite aus?

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Lisa_92
Beiträge: 5
Themenstarter
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#31]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine erste PV-Anlage zu planen und stoße überall auf das Thema "Degradation". Soweit ich verstanden habe, verlieren die Module jedes Jahr ein bisschen an Leistung – aber wie viel ist das wirklich und wie sehr beeinflusst das die Wirtschaftlichkeit über 20-25 Jahre?

Ich habe gelesen, dass moderne Module im ersten Jahr etwa 2-3% verlieren und dann 0,5-0,8% pro Jahr. Aber wenn ich jetzt einen Rechner für die Amortisationszeit nutze, wird diese Degradation oft gar nicht berücksichtigt oder nur so nebenbei erwähnt.

Meine Frage: Soll ich bei meiner Wirtschaftlichkeitsberechnung mit einer niedrigeren durchschnittlichen Jahresleistung rechnen? Und gibt es da Unterschiede zwischen verschiedenen Modultypen? Macht das am Ende signifikant was aus oder kann ich das vernachlässigen?

Danke schon mal für eure Erfahrungen!


2 Antworten
ThomasK4217
Beiträge: 8
(@thomask4217)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage! Bei meiner Planung habe ich das auch übersehen anfangs. Das ist tatsächlich relevant für die genaue Berechnung: Bei einer 10 kWp-Anlage über 25 Jahre kann das locker 5-8% Ertragsverlust bedeuten. Manche Tools wie PVWatts oder PVGIS lassen dich einen Degradationsfaktor eingeben – würde ich nutzen. Rechne eher konservativ mit 0,7% pro Jahr nach dem ersten Jahr, dann liegst du sicher. Bei der Amortisationszeit macht das im Schnitt 1-2 Jahre Unterschied. Für seriöse Planung sollte dein Installateur das ohnehin einkalkulieren.


Antwort
T.Weber11
Beiträge: 2
(@t-weber11)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei meiner 12er-Anlage hab ich nach 3 Jahren tatsächlich gemessen, dass die Module so im erwarteten Bereich liegen. Was ich wichtig finde: Die Unterschiede zwischen Premium-Herstellern und günstigen Modulen sind da teilweise erheblich. Gute Markenmodule degradieren stabiler, aber kosten eben mehr. Bei der Langzeitrechnung lohnt sich das aber oft trotzdem, weil du weniger Ertragsverlust hast. Würd mal mit deinem Installateur klären, welche Module er plant – dann kann er dir den Unterschied konkret ausrechnen.


Antwort
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