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5-8 kWp Anlage: Rechnet sich der niedrige Ertrag bei mir?

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SolarKlaus_1975
Beiträge: 3
Themenstarter
(@solarklaus_1975)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#30]

Moin zusammen, ich bin am Überlegen, ob sich eine kleine PV-Anlage zwischen 5 und 8 kWp auf meinem Hausdach wirklich lohnt. Meine Situation: Ich arbeite tagsüber im Büro, komme erst ab 18 Uhr nach Hause. Das bedeutet, der größte Teil des Sommerstroms wird ins Netz gehen – und bei der aktuellen Einspeisevergütung von knapp 8 Cent ist das ja nicht gerade lukrativ.

Meine Stromrechnung liegt bei ca. 3.500-4.000 kWh im Jahr, aber eben hauptsächlich morgens und abends. Einen Speicher kann ich mir derzeit nicht leisten, und eine Wärmepumpe ist auch nicht geplant. Ich habe hier im Forum viele Posts gelesen, wo es heißt, dass sich kleine Anlagen nur rechnen, wenn man hohen Eigenverbrauch hat.

Kann mir jemand aus Erfahrung sagen: Lohnt sich das für mich überhaupt? Oder sollte ich noch ein paar Jahre warten, bis die Speicher billiger werden?


2 Antworten
T.Hoffmann73
Beiträge: 2
(@t-hoffmann73)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Da stimme ich Klaus zu. Ich bin ähnlich situiert wie du und habe diese Rechnung durchgezogen: Mit einer intelligenten Steuerung konntest du deinen Eigenverbrauch deutlich anheben. Hast du dich schon mit Smart-Home-Lösungen beschäftigt? Ich nutze für mehrere Verbraucher (Waschmaschine, Spülmaschine, sogar den Boiler) zeitgesteuerte Schalter, die bei ausreichend Sonneneinstrahlung automatisch starten. Das kostet anfangs extra, erhöht aber deine Eigenverbrauchsquote um etwa 15-20%. Mit so einer Integration kommt deine Anlage deutlich schneller in die Gewinnzone.


Antwort
S.Weber26
Beiträge: 1
(@s-weber26)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guten Tag! Mit 8 Jahren Erfahrung kann ich dir sagen: Auch bei niedrigem Eigenverbrauch lohnt sich eine 5-8er Anlage heute noch, wenn die Bedingungen stimmen. Entscheidend sind für dich zwei Faktoren:

**Anschaffungskosten**: Bei 5-8 kWp solltest du mit 8.000-11.000€ netto rechnen. Mit der Steuerersparnis (19% MwSt zurück) reduziert sich das um gut 1.600€. Selbst wenn du nur 25-30% deines Stroms nutzt und den Rest einspeist, amortisiert sich die Anlage in etwa 12-14 Jahren.

**Praktische Tipps**: Versuche, deinen Verbrauch morgens und abends zu verschieben – Geschirrspüler, Waschmaschine, Laden von Geräten tagsüber starten, wenn möglich. Das erhöht deinen Eigenverbrauch um 10-15 Prozentpunkte, ohne dass es großen Aufwand bedeutet. Bei mir hat das die Amortisationszeit um gut 2 Jahre verkürzt.

Fazit: Es lohnt sich, aber setze deine Erwartungen realistisch. Das ist eine langfristige Investition, keine schnelle Rendite.


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