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[Gelöst] Mieterstrom-Umlage weg: Lohnt sich Mieterstrommodell für Vermieter noch?

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SolarRudi68
Beiträge: 16
Themenstarter
(@solarrudi68)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#51]

Hallo zusammen,

ich bin Rentner und beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit Photovoltaik. Besonders fasziniert mich, wie die verschiedenen Solarmodule sich entwickelt haben und welche Effizienzsteigerungen möglich sind.

Jetzt lese ich überall, dass die Mieterstrom-Umlage abgeschafft wurde. Das verwirrt mich ehrlich gesagt ein bisschen. Ich verstehe die technischen Grundlagen der PV ganz gut, aber bei den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen bin ich noch nicht so sicher.

Meine Frage: Wenn die Umlage weg ist – ändert sich dann fundamental, ob sich Mieterstrom für einen Vermieter noch rechnet? Oder ist das eher eine kleine Verschiebung?

Ich möchte das verstehen, weil meine Tochter ein Mehrfamilienhaus hat und überlegt, ob eine solche Anlage noch Sinn macht. Kann mir jemand erklären, was sich konkret ändert und welche Faktoren jetzt ausschlaggebend sind?

Danke für eure Erfahrung!

SolarRudi68


2 Antworten
Maximilian T.
Beiträge: 1
(@techmax_87)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Die Umlage-Abschaffung verbessert die Wirtschaftlichkeit, aber man sollte die Amortisationsrechnung neu durchrechnen – Kapitalkosten, Betriebskosten, Betreiberrisiko miteinkalkulieren.

Was ich systematisch empfehle: Ein vernetztes Energiemanagement-System aufbauen, das auch E-Mobility-Lösungen integriert, falls dort Mieter laden. Das erhöht Eigenverbrauchsquote und damit Rentabilität deutlich. Ich arbeite gerade an entsprechenden Analysen für solche Szenarien.

Ohne eine solche Optimierung bleibt Mieterstrom ein Nischenmodell. Mit intelligenter Steuerung aber sehr interessant.

Maximilian T.


Antwort
M.Weber
Beiträge: 5
(@m-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, SolarRudi68. Die Umlage-Abschaffung ist tatsächlich ein Game-Changer, aber nicht negativ – im Gegenteil.

Bisher musste man 2,62 ct/kWh Umlage zahlen auf den Mieterstrom. Das drückte die Rentabilität erheblich. Mit der Abschaffung fallen diese Kosten weg, weshalb du deine Mieterstrompreise konkurrenzfähiger gestalten kannst – oder die gleiche Rendite mit niedrigeren Preisen erreichen.

Für die Dimensionierung und das Monitoring würde ich allerdings auf ein intelligentes System setzen. Ich habe mich in meinen bisherigen Projekten intensiv mit Monitoringsystemen auseinandergesetzt, und das ist entscheidend: Du musst wissen, wie viel tatsächlich verbraucht wird, um die Mieterstrom-Preise fair zu kalkulieren.

Wichtig auch: Prüft, ob eure lokale Stadtwerke oder der Netzbetreiber besondere Anforderungen hat. Die Technik ist eine Sache, aber die Abrechnung muss sauber funktionieren.

Grüße,
M.Weber


Antwort
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