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Shelly oder Smartmeter für Balkonkraftwerk - wie sinnvoll ist die Automation wirklich?

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SolarRookie2024
Beiträge: 6
Themenstarter
(@solarrookie2024)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#20]

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren bin ich wieder in die PV-Welt eingestiegen und begeistere mich für die technischen Fortschritte. Jetzt überleg ich mir, ob ich mein geplantes Balkonkraftwerk mit einer Shelly oder einem Smartmeter intelligent steuern sollte.

Meine Idee: Das System soll erkennen, wann ich gerade nicht zuhause bin oder wann der Stromverbrauch niedrig ist, und dann beispielsweise die Waschmaschine oder den Boiler automatisch anschalten. Im Juli hab ich ja theoretisch genug Solar-Power.

Aber ich frag mich: Ist das bei einem kleinen 600W-System überhaupt wirtschaftlich sinnvoll? Die Kosten für Shelly plus Installation kommen ja auch noch dazu. Und wie kompliziert wird die Integration in die Elektrik?

Wer hat da praktische Erfahrung? Lohnt sich der Aufwand für ein Balkonkraftwerk, oder bin ich damit eher überequippt?


4 Antworten
S.Weber11
Beiträge: 4
(@s-weber11)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey, ich bin auch gerade am Anfang und hab mich damit noch nicht so tief beschäftigt. Aber ich würde eher klein anfangen und erstmal schauen, wie viel das Balkonkraftwerk überhaupt bringt, bevor ich da noch mehr Geld in Messtechnik stecke. Hab ja auch in den Solarmodul-Threads gelernt, dass man Step by Step vorgehen sollte. Vielleicht später nachrüsten?


Antwort
Stefan88
Beiträge: 3
(@stefan88)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Frage. Ich würde das vom ROI aus denken: Shelly selbst kostet 30-50€, aber die Integrationskosten und die erforderliche Neuverkabelung können schnell 200-300€ ausmachen. Bei 600W Peakleistung und realem Sommer-Ertrag von vielleicht 2-3 kWh/Tag sparst du max. 0,50€/Tag ein. Payback deutlich über 2 Jahren, eher unrealistisch. Für größere Anlagen (3+ kWp) anders.


Antwort
Markus W.
Beiträge: 4
(@markusw42)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei einem 600W-System würde ich das eher skeptisch sehen. Bei meiner 8,5 kWp-Anlage macht intelligente Verbrauchssteuerung Sinn, weil die Ertragsschwankungen größer sind und die absolute Menge an Eigenverbrauch höher ist. Bei Mini-Solaranlagen ist der zusätzliche Nutzen oft marginal. Schau dir mal meinen älteren Thread an: Intelligente Verbrauchssteuerung - wirklich kürzere Amortisationszeit? Da hab ich das durchgerechnet.


Antwort
SmartSolar48
Beiträge: 2
(@smartsolar48)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich sehe das anders als manche hier. Smartmeter-Integration muss nicht teuer sein – wenn du ohnehin einen modernen Stromzähler mit Schnittstelle hast (was inzwischen ja fast Standard ist), brauchst du nur noch die Kommunikation zur Steckdose. Eine gute Shelly PM liest den Hausverbrauch, und schon kannst du billig automatisieren.

Bei mir hat sich das über 12 Jahre sehr rentiert, weil ich damit gezielt Verbrauchsspitzen verschieben konnte. Für dein 600W-System: Ja, der absolute Nutzen ist kleiner, aber der Setup-Aufwand heute deutlich geringer als früher. Wenn du ohnehin smart bauen möchtest, würde ich es einplanen. Wenn es nur ums Sparen geht: warten.


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