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Optimierer sinnvoll bei Teilverschattung durch Schornstein?

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R.Hoffmann83
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(@r-hoffmann83)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#55]

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren bin ich zurück im Forum und beschäftige mich wieder intensiv mit PV-Technik. An meinem neuen Standort habe ich ein Problem mit Teilverschattung - ein Schornstein des Nachbarn wirft ab etwa 14 Uhr Schatten auf 3-4 Module meiner geplanten Anlage.

Ich schwanke zwischen normalen String-Wechselrichtern und dem Einsatz von Leistungsoptimierern. Die Verschattung betrifft nur etwa 20% der Modulfläche, aber gerade nachmittags wenn noch ordentlich Sonne da ist.

Bei den Optimierern bin ich unsicher - die Technik hat sich ja sicher weiterentwickelt seit ich das letzte Mal hier war. Sind die heute zuverlässiger? Und rechtfertigt so eine partielle Verschattung wirklich die Mehrkosten?

Alternativ könnte ich die Module auch anders anordnen, dann hätte ich aber weniger Gesamtfläche zur Verfügung.

Hat jemand Erfahrungen mit ähnlichen Verschattungssituationen? Wie groß sind die Verluste wirklich wenn nur ein paar Module betroffen sind?


1 Antwort
Hermann K.
Beiträge: 6
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(@eegexperte68)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo,

willkommen zurück nach der langen Pause! Die Optimierer-Technik ist definitiv ausgereifter geworden, das stimmt. Aber bei deiner Situation würde ich erstmal genau durchrechnen, ob sich das wirtschaftlich lohnt.

Drei bis vier verschattete Module von nachmittags 14 Uhr an - das ist schon eine relevante Einbuße, gerade weil die Nachmittagssonne noch gute Erträge bringt. Bei String-Wechselrichtern ziehen die verschatteten Module ja den ganzen String runter, das kennst du sicher noch.

Aus meiner Sicht mit den EEG-Regelungen: Die Mehrkosten für Optimierer amortisieren sich meist über die Laufzeit, wenn die Verschattung so regelmäßig auftritt. Gerade bei den aktuellen Modulpreisen und der reduzierten Einspeisevergütung zählt jede kWh.

Mein Tipp: Lass dir mal eine Verschattungsanalyse mit konkreten Ertragsprognosen machen - mit und ohne Optimierer. Die paar hundert Euro Mehrkosten rechtfertigen sich meist, wenn dadurch 10-15% mehr Jahresertrag rauskommen.

Die alternative Anordnung wäre nur sinnvoll, wenn du dadurch nicht zu viel Gesamtfläche verlierst.

Grüße
Hermann


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