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Welcher Batteriespeicher passt für eine kleine PV-Anlage im Herbst?

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Werner K.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@wernerkoch)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#261]

Hallo zusammen,
ich plane gerade für meine kleine PV-Anlage einen Batteriespeicher nachzurüsten und bin mir unsicher, was für so ein Setup überhaupt sinnvoll ist. Es geht bei mir nicht um eine große Dachanlage, sondern eher um eine kompakte Lösung mit wenig Modulen, die ich im Alltag möglichst praktisch nutzen will. Jetzt im September merke ich schon, dass die Tage kürzer werden und die Erträge deutlich schwanken. Genau deshalb frage ich mich, ob ein kleiner Speicher mit eher wenig Kapazität in der Praxis mehr bringt als ein größerer, der im Herbst oft eh nicht voll wird.

Mich interessieren vor allem Erfahrungen von Leuten, die sowas schon an einer kleinen Anlage laufen haben: Welche Speichergröße macht bei euch wirklich Sinn? Eher 2 bis 3 kWh oder doch größer? Und worauf sollte man beim Kauf achten, außer auf die reine Kapazität – also z.B. nutzbare Entladeleistung, Standby-Verbrauch, App/Monitoring oder die Möglichkeit, später zu erweitern?

Mir geht es nicht um Theoriewerte aus Prospekten, sondern um eine Lösung, die im Herbst und auch im Rest des Jahres einigermaßen vernünftig arbeitet. Gerade bei kleinen Anlagen will ich nichts kaufen, was am Ende nur teuer herumsteht. Bin gespannt auf eure Einschätzungen.


2 Antworten
Thorsten K.
Beiträge: 2
(@thorsten92)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich wäre da eher vorsichtig mit den üblichen „nimm halt gleich 5 kWh“-Ratschlägen. Bei kleinen Anlagen ist oft nicht die Kapazität das Problem, sondern dass der Speicher im Herbst kaum sinnvoll voll wird. Dann bezahlst du für Technik, die schön klingt, aber im Alltag wenig bringt.


Antwort
Michael K.
Beiträge: 7
(@techmike_8769)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde bei einer kleinen Anlage zuerst auf das Lastprofil schauen und nicht nur auf kWh. Wenn du abends wirklich regelmäßig Grundlast hast, können 2 bis 3 kWh schon passen, aber die Entladeleistung muss dann auch zu deinen Verbrauchern passen. Ich bin gerade selbst bei einer Inselanlage fürs Gartenhaus am Vergleichen und da merkt man schnell, wie wichtig sauberes Monitoring ist. Ohne vernünftige Messwerte tappt man bei der Auslegung ziemlich im Dunkeln.

Und ehrlich: Die Renditerechnungen mit hohen Eigenverbrauchsanteilen finde ich oft zu optimistisch. Im Herbst kommt eben weniger rein, da sollte man eher robust und einfach planen als auf maximale Wirtschaftlichkeit schielen.


Antwort
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