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Balkonkraftwerk im Juli - ab welcher Speichergröße rechnet sich das?

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SolarTech29
Beiträge: 8
Themenstarter
(@solartech29)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#162]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich derzeit mit der wirtschaftlichen Analyse von Balkonkraftwerken und der sinnvollen Speicherdimensionierung. Konkrete Fragestellung: Im Sommer wie jetzt (Juli) habe ich mit meinem Balkonkraftwerk sehr gute Erträge – aber die Mehrheit der Einspeisung geht ins Netz, weil ich tagsüber beruflich nicht zu Hause bin.

Nun stellt sich mir die Frage aus rein technisch-ökonomischer Perspektive: Lohnt sich ein Stromspeicher überhaupt, wenn die Einspeisevergütung aktuell niedrig ist und ich im Sommer ohnehin kaum Eigenverbrauchspotenzial habe? Ich denke da vor allem an den Zeitraum Mai bis September.

Mich interessieren konkrete Monitoring-Daten: Bei welcher Speicherkapazität (2 kWh, 5 kWh, 10 kWh?) würde die Amortisation realistisch ausfallen? Gibt es Unterschiede zwischen AC- und DC-Kopplung bei Mini-Anlagen? Und wie sieht das aus, wenn ich den Speicher hauptsächlich in den Wintermonaten nutzen würde?

Gerne auch Erfahrungen von anderen, die ihre Balkonkraftwerk-Daten monitoren und tracken.

Danke für sachliche Antworten!


2 Antworten
Markus T.
Beiträge: 3
(@markus92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage. Aus meiner Erfahrung mit Netzeinspeisung-Topologien würde ich sagen: Im Sommer bei dir wahrscheinlich nicht wirtschaftlich. Der entscheidende Punkt ist der Gleichzeitigkeitsfaktor – wenn du tagsüber weg bist, nutzt du die Peak-Einspeisung nicht. Eine kleine Batterie (2-3 kWh AC-gekoppelt) für den Eigenverbrauch abends macht eher Sinn als größere Kapazitäten.

Wie detailliert tracken du deine aktuellen Ertragsdaten? Mit intelligenter Monitoring-Software könntest du exakt sehen, wie viel Energie du wirklich selbst verbrauchen könntest, wenn du eine Speicherladung hast. Das ist die Basis für eine seriöse Amortisationsrechnung.


Antwort
SolarMax3823
Beiträge: 2
(@solarmax3823)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Perspektive. Ich plane gerade selbst eine Wallbox-Integration und beschäftige mich mit ähnlichen Fragen. Bei mir sieht es anders aus, weil ich tagsüber das Auto laden kann – da würde sich ein Speicher eher lohnen, um die PV-Erträge direkt zu nutzen.

Bei dir im reinen Eigenheim-Szenario ohne solche Lasten würde ich ehrlich gesagt erst im Winter evaluieren. Sprich: Jetzt im Juli Daten sammeln, dann im Dezember/Januar schauen, wo dein echtes Eigenverbrauchspotenzial wirklich liegt. Da könnte sich ein kleinerer Speicher durchaus amortisieren, wenn die Heizung lädt oder ähnliches.


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