Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Second Life Batterien als Alternative zum klassischen Neuspeicher. Der Preisunterschied ist ja enorm – für eine gebrauchte Nissan Leaf oder Renault Zoe Batterie mit noch 70-80% Restkapazität zahlt man teilweise nur ein Drittel im Vergleich zu einem neuen LiFePO4-System gleicher Kapazität.
Meine Situation: Ich habe eine 9,8 kWp Anlage auf dem Dach, aktuell noch ohne Speicher. Da gerade Hochsommer ist und die Anlage voll produziert, merke ich wie viel Strom ich einfach ins Netz schiebe, obwohl abends der Verbrauch wieder hochgeht – das frustriert mich ehrlich gesagt.
Jetzt überlege ich, ob eine gebrauchte E-Auto-Batterie eine sinnvolle Zwischenlösung wäre, bis die Speicherpreise vielleicht noch weiter fallen. Aber ich frage mich:
- Wo beschafft man solche Batterien überhaupt seriös? Gibt es Händler die einen Zustandsbericht liefern?
- Was muss man technisch mitbringen um sowas zu integrieren? Reicht ein normaler Hybrid-WR oder braucht man spezielles BMS?
- Wie sieht es mit der Sicherheit aus, besonders jetzt im Sommer bei den Temperaturen?
- Hat jemand konkrete Erfahrungen mit bestimmten Modultypen gemacht?
Bin technisch grundsätzlich interessiert aber kein Elektriker. Freue mich auf eure Einschätzungen!