Hallo zusammen,
ich plane gerade den Kauf einer PV-Anlage mit Speicher und stehe vor der Frage, ob ich einen Hybrid-Wechselrichter mit Notstromfunktion nehmen soll oder nicht. Der Aufpreis liegt je nach Anbieter zwischen 400 und 900 Euro – und das nur für diese eine Funktion.
Jetzt im Sommer hatte ich zweimal kurze Stromausfälle, einmal wegen Gewitter, einmal wegen irgendwelcher Arbeiten im Netz. Hat zwar nicht lang gedauert, aber mich hat das auf den Gedanken gebracht. Die Anlage mit Speicher hätte mir da eigentlich weiterhelfen können – wenn der WR das unterstützt hätte.
Allerdings frage ich mich, wie realistisch das wirklich ist. Wie oft fällt das Netz tatsächlich aus? In Deutschland ja eigentlich selten. Und was kann ich im Notstrombetrieb überhaupt betreiben – nur eine Steckdose, oder wirklich relevante Verbraucher? Manche sagen, die Notstromfunktion ist zu langsam beim Umschalten, sodass Computer oder empfindliche Geräte sowieso absterben.
Außerdem: Gibt es Unterschiede zwischen der einfachen "Backup-Steckdose" und dem echten Vollhaus-Notstrom? Das klingt nochmal teurer und aufwändiger.
Würde mich freuen, wenn jemand mit praktischer Erfahrung dazu etwas sagen kann. Lohnt sich der Aufpreis, oder ist das für normale Haushalte in Deutschland eher ein nettes Extra, das man nie braucht?
Danke schon mal!
Stefan