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6 kWp Dachanlage: Ab wann bin ich aus den Schulden raus?

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S.Weber
Beiträge: 8
Themenstarter
(@s-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#51]

Hallo zusammen,

Ich plane eine kleine 6-kWp-Anlage aufs Einfamilienhaus und bin gerade dabei, die nackten Zahlen durchzurechnen. Das Problem: Ich finde im Netz so viele unterschiedliche Amortisationszeiten, dass ich nicht mehr weiß, welche Annahmen ich treffen soll.

Bei mir konkret: Durchschnittlicher Eigenverbrauch etwa 40–50 %, Rest wird eingespeist. Die Dachart ist Süd, keine nennenswerte Verschattung. Installationskosten liegen bei ca. 10.000 EUR brutto. Ohne Speicher zunächst, eventuell später nachrüsten.

Meine Frage: Wie viel sollte ich realistisch mit Ertrag rechnen (monatlich im Durchschnitt)? Und: Gibt es einen Punkt, ab dem die Einspeisevergütung so stark sinkt, dass sich eine kleine Anlage nicht mehr lohnt? Oder ist die Rechnung auch im August 2024 noch stabil?

Ich bin Projektmanager und habe keine Zeit für mathematische Tiefflüge – kurz gesagt: Ist das wirtschaftlich vernünftig oder eher idealistisches Denken?

Danke für ehrliche Einschätzungen!


2 Antworten
Stefan H.
Beiträge: 4
(@s-hoffmann41)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bei mir läuft die 8er seit drei Jahren, Süd-Ausrichtung. Mit 40–50 % Eigenverbrauch und heutigen Vergütungssätzen rechne ich persönlich mit einer Amortisationszeit von etwa 11–14 Jahren. Das klingt lang, aber über 25 Jahre Betrieb ist es akzeptabel. Wichtig: Rechne mit echten Verbrauchsdaten deines Haushalts – nicht mit Tabellenwerten. Bei mir war der Clou, die Waschmaschine und den Trockner auf Peak-Ertrag-Zeiten zu verschieben, das hat die Quote deutlich hochgefahren. Verschattung durch Nachbarbäume habe ich hier auch – wenn das bei dir nicht relevant ist, hast du einen klaren Vorteil. Spontan würde ich sagen: Unter 10 kWp lohnt sich's noch, aber nur, wenn du langfristig im Haus bleibst und nicht nach fünf Jahren wieder verkaufst.


Antwort
Markus K.
Beiträge: 2
(@solarmax3823)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich beschäftige mich gerade mit ähnlichem Setup – 6 kWp wäre auch meine Größe. Ein Punkt, den ich wichtig finde: Wenn du später eine Wallbox ergänzen willst, macht eine kleine Anlage ohne Speicher unterm Strich mehr Sinn. Du lädst tagsüber vom Dach, nachts nimmst du Netzstrom, aber die Strombezugskosten sinken trotzdem deutlich. Das rechnet sich schneller als nur auf Einspeisevergütung zu hoffen. Mit Wallbox könnte deine effektive Eigenverbrauchsquote auf 60–70 % steigen. Dann amortisiert sich's in unter 10 Jahren. Speicher würde ich vorerst weglassen – die Preise fallen noch. Hast du schonmal mit nem PV-Rechner deine konkrete Situation durchgerechnet, oder willst du ne Faustregel?


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